

Seliger‘s Lichterpark
Normalerweise nehme ich euch mit an die Amalfiküste, nach Südafrika oder auf tropische Inseln. Heute bleiben wir allerdings in meiner Heimat Thüringen.
Genauer gesagt an einem Ort, den ich wahrscheinlich besser kenne als jeden anderen auf dieser Welt.
Nicht, weil ich ihn so oft besucht habe.
Sondern weil ich dort seit meiner Kindheit mitwirke.
Vor rund 16 Jahren stand hier eine kleine Glühweinhütte. Mehr nicht. Ein paar Besucher, etwas Weihnachtsmusik und die Idee, den Menschen in der Adventszeit einen gemütlichen Treffpunkt zu schaffen.
Dass daraus einmal ein Lichterpark mit fast 300.000 Lichtern, handgeschnitzten Kunstwerken, einem Weihnachtsbaumverkauf und tausenden Besuchern entstehen würde, hätte damals wahrscheinlich niemand gedacht.
Deshalb ist dieser Reisebericht für mich auch etwas Besonderes.
Er ist kein klassischer Reisebericht.
Er ist die Geschichte eines Ortes, den ich über viele Jahre wachsen sehen durfte – und den ich euch heute aus tiefster Überzeugung als Winterausflug empfehlen kann.
Schon die Anfahrt entschleunigt
Wer über die A9 anreist, nimmt die Ausfahrt Lederhose. Allein der Name sorgt meistens schon für das erste Schmunzeln.
Von dort sind es nur wenige Minuten bis nach Münchenbernsdorf. Kurz bevor ihr das Gelände erreicht, führt die Straße durch den Wald. Zwischen den Bäumen beginnen schon die ersten Lichter zu glitzern. Genau dieser Moment sorgt jedes Jahr wieder für Vorfreude.
Die Parkeinweiser begrüßen die Besucher, Autos rollen langsam auf die großzügigen Parkflächen und die Hektik des Alltags bleibt gefühlt schon am Eingang zurück.
Wenn ich euch einen Tipp geben darf: Kommt besonders am Wochenende lieber etwas früher. Holt euch einen heißen Glühwein oder Kakao, genießt die ersten Minuten in Ruhe und wartet gemeinsam auf den Moment, wenn die Lichter eingeschaltet werden. Genau dann beginnt die Magie.
Weihnachtsbaum aussuchen gehört einfach dazu
Noch bevor sich am Nachmittag die Tore des Lichterparks öffnen, herrscht auf dem Gelände bereits reges Treiben.
Vom ersten Advent bis zum 23. Dezember findet täglich von 9 bis 20 Uhr der Weihnachtsbaumverkauf statt. Viele Familien verbinden den Besuch inzwischen miteinander: Erst wird gemeinsam der perfekte Weihnachtsbaum ausgesucht und später, wenn es langsam dunkel wird, geht es weiter in den Lichterpark.
An den Wochenenden könnt ihr euren Weihnachtsbaum sogar selbst schlagen. Zwischen 9 und 16 Uhr wird daraus für viele Familien inzwischen eine kleine Adventstradition.
Wenn fast 300.000 Lichter den Wald verwandeln
Punkt 16 Uhr verändert sich die Stimmung.
Nach und nach beginnen fast 300.000 kleine Lichter zu leuchten. Wege, Bäume und Figuren werden mal in warmes, mal in kühles Licht getaucht und plötzlich wirkt der ganze Park wie eine kleine Weihnachtswelt.
Viele Besucher erzählen später denselben Satz:
“Sobald man durch das Eingangstor läuft, fühlt es sich an wie eine andere Welt.”
Und genau das beschreibt den Lichterpark wahrscheinlich am besten.
Es ist kein Ort, durch den man einfach hindurchläuft.
Man bleibt stehen.
Schaut sich um.
Entdeckt kleine Details.
Und vergisst für einen Moment den Alltag.
Märchenfiguren, die jedes Jahr ein wenig anders wirken
Obwohl ich im Dezember fast täglich zwischen den Figuren unterwegs bin, gibt es Momente, in denen ich selbst noch kurz stehen bleibe.
Gerade wenn am frühen Abend langsam alle Lichter angehen, wirken die riesigen Holzfiguren jedes Jahr wieder ein bisschen anders.
Das liegt auch daran, dass wir sie immer wieder neu in Szene setzen. Mal verändert sich die Beleuchtung, mal bekommt eine Figur einen neuen Platz oder eine neue Kulisse. Dadurch entdeckt selbst jemand wie ich, der den Park seit Jahren kennt, immer wieder neue Blickwinkel.
Internationale Kettensägenkünstler haben über viele Jahre hinweg beeindruckende Märchenwelten erschaffen. Rapunzel, Hänsel und Gretel, das tapfere Schneiderlein, Rübezahl oder die Eiskönigin – überall warten kleine Szenen darauf, entdeckt zu werden.
Viele Figuren laden außerdem zum Mitmachen ein. Ihr könnt auf einem Drachenthron Platz nehmen, euch in eine alte Lokomotive setzen oder gemeinsam mit Rübezahl Erinnerungsfotos machen.
Gerade Kinder laufen mit großen Augen durch den Park.
Und ehrlich gesagt stehen ihnen die Erwachsenen dabei oft in nichts nach.
Ein Ort, an dem selbst ich manchmal kurz durchatme
Mitten im Park befindet sich eines der beeindruckendsten Kunstwerke.
Das lebensgroße letzte Abendmahl aus Holz.
Sieben internationale Kettensägenkünstler haben über mehrere Jahre an diesem Projekt gearbeitet. Heute wird die Szene stimmungsvoll beleuchtet und durch eine Überdachung geschützt.
Ich laufe im Dezember eigentlich selten bewusst dort vorbei.
Aber es gab schon einige Abende, nachdem die letzten Besucher den Park verlassen hatten und langsam Ruhe eingekehrt war, an denen ich noch einmal dort oben stehen geblieben bin.
Einfach, um kurz durchzuatmen.
Die Beleuchtung, die Stille und dieses riesige Kunstwerk schaffen eine Atmosphäre, die man nur schwer beschreiben kann.
Durch den Lichtertunnel schlendern
Einer meiner Lieblingsorte ist der lange Lichtertunnel.
Schon von Weitem zieht er alle Blicke auf sich. Tausende kleine Lichter bilden ein leuchtendes Dach über den Köpfen der Besucher.
Mittendrin befinden sich liebevoll dekorierte Verkaufsstände mit Weihnachtsdekoration, Geschenkideen und kleinen Mitbringseln.
Ich habe schon oft beobachtet, wie Menschen eigentlich nur kurz hindurchlaufen wollten und eine halbe Stunde später immer noch dort standen und gestöbert haben.
Verlaufen ausdrücklich erlaubt
Im unteren Bereich wartet ein weiteres Highlight auf Familien.
Das große beleuchtete Labyrinth.
Eigentlich richtet es sich an Kinder.
In der Praxis verirren sich dort aber mindestens genauso viele Erwachsene.
Es ist herrlich zu beobachten, wie zuerst die Kinder losrennen und wenig später die Eltern genauso ratlos nach dem Ausgang suchen.
Olaf, der Weihnachtsmann und viele strahlende Gesichter
Wer den Park am Wochenende besucht, sollte die Augen offen halten.
Regelmäßig sind Olaf, zwei Eisbären, ein Elch und natürlich der Weihnachtsmann auf dem Gelände unterwegs.
Für Kinder sind sie das absolute Highlight.
Und spätestens wenn die Erwachsenen anfangen, genauso viele Erinnerungsfotos zu machen wie ihre Kinder, merkt man schnell, dass Weihnachten eben keine Frage des Alters ist.
Je nach Wochenende sorgen außerdem Livemusik, Feuershows oder Moderationen für zusätzliche Highlights. Deshalb gleicht kaum ein Besuch dem anderen.
Thüringer Gemütlichkeit statt Weihnachtsmarkt-Hektik
Natürlich gehört gutes Essen zu einem gelungenen Winterabend dazu.
Im Park gibt es unter anderem Thüringer Rostbrätel, Flammkuchen, Ofenbrot, Pilzpfanne, Fischbrötchen, Burger, Gulaschsuppe am Wochenende, gebrannte Mandeln, heißen Kakao und natürlich Glühwein.
Was ich dabei besonders mag:
Der Lichterpark versucht gar nicht, der größte Weihnachtsmarkt zu sein.
Es geht nicht um möglichst viele Buden.
Es geht nicht um Konsum.
Es geht um Atmosphäre.
Um Gespräche.
Und um Menschen, die gemeinsam einen schönen Winterabend verbringen.
Jeder erlebt den Park ein bisschen anders
Obwohl ich hier seit meiner Kindheit mitwirke, entdecke ich den Lichterpark jedes Jahr ein Stück weit neu.
Nicht, weil sich alles verändert.
Sondern weil ich die Reaktionen der Besucher sehe.
Familien, die zum ersten Mal unter dem Lichtertunnel stehen.
Kinder, die staunend durch das Labyrinth laufen.
Großeltern, die ihren Enkeln die Märchenfiguren zeigen.
Und Menschen, die sich einfach irgendwo mit einem Glühwein hinstellen und den Moment genießen.
Genau diese Begegnungen machen den Lichterpark jedes Jahr aufs Neue besonders.
Mein Fazit
Ich durfte in den vergangenen Jahren viele wunderschöne Orte dieser Welt bereisen.
Tropische Strände.
Historische Städte.
Beeindruckende Nationalparks.
Und trotzdem gibt es einen Ort, auf den ich mich jedes Jahr wieder freue.
Nicht, weil ich dort Urlaub mache.
Sondern weil ich jedes Jahr miterleben darf, wie Menschen den Park zum ersten Mal betreten und für ein paar Stunden den Alltag vergessen.
Genau deshalb wollte ich diesen Artikel schreiben.
Nicht, weil es unser Familienunternehmen ist.
Sondern weil ich überzeugt bin, dass besondere Ausflugsziele nicht immer am anderen Ende der Welt liegen müssen.
Manchmal findet man sie direkt vor der eigenen Haustür.
Und vielleicht geht es euch nach einem Besuch im Seliger’s Lichterpark genauso.
Instagram: https://www.instagram.com/seligers_weihnachtsbaeume?igsh=dGlvd2NjankxbDdz&utm_source=qr
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Sri Lanka Rundreise mit Malediven: Meine perfekte Kombination aus Abenteuer, Natur und Erholung
Wenn mich jemand nach einer Reise fragt, die Abenteuer, Natur, Kultur und Entspannung miteinander verbindet, fällt mir sofort eine Kombination ein: eine Sri Lanka Rundreise mit anschließendem Urlaub auf den Malediven.
Genau diese Reise habe ich 2025 selbst gemacht – und obwohl seitdem einige neue Erlebnisse dazugekommen sind, denke ich noch immer regelmäßig daran zurück. Nicht, weil danach nichts Spannendes passiert ist, sondern weil diese Reise so viele unterschiedliche Momente vereint hat: aufregende Tierbeobachtungen, beeindruckende Landschaften, herzliche Begegnungen und schließlich ein paar entspannte Tage im Paradies.
Sri Lanka ist ein Land voller Gegensätze. Auf einer einzigen Reise erlebt man historische Tempel, grüne Teeplantagen, wilde Nationalparks, traumhafte Strände und eine Kultur, die unglaublich lebendig ist.
Gleichzeitig ist Sri Lanka nicht perfekt organisiert – und genau das macht für mich einen Teil des Charmes aus. Der chaotische Verkehr, die bunten Straßen, die spontanen Begegnungen und die herzliche Gastfreundschaft der Menschen machen jede Fahrt und jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer.
Unsere Route durch Sri Lanka führte uns von den kulturellen Highlights rund um Sigiriya über die berühmte Zugstrecke nach Ella und eine Elefanten-Safari im Udawalawe Nationalpark bis an die Südküste. Zum Abschluss ging es für einige entspannte Tage auf die Malediven – die perfekte Ergänzung nach zwei intensiven Wochen voller Eindrücke.
Unsere Sri Lanka Route: Von Sigiriya bis an die Südküste
Unsere Rundreise durch Sri Lanka begann in Sigiriya, einer Region, die für viele Reisende zu den absoluten Highlights des Landes gehört.
Hier verbrachten wir zwei Nächte – und schon der erste Stopp zeigte uns, warum Sri Lanka als eines der abwechslungsreichsten Reiseziele Asiens gilt.
Zwischen historischen Bauwerken, tropischer Natur und einer beeindruckenden Tierwelt gibt es in dieser Gegend unglaublich viel zu entdecken.
Sigiriya und Pidurangala Rock: Der perfekte Sonnenaufgang über Sri Lanka
Natürlich durfte bei unserer Reise eines der bekanntesten Wahrzeichen Sri Lankas nicht fehlen: der berühmte Lion Rock.
Noch beeindruckender fand ich persönlich allerdings den Aufstieg zum Pidurangala Rock. Von dort oben hat man einen spektakulären Blick auf den Lion Rock und die umliegende Landschaft – besonders zum Sonnenaufgang.
Für diesen Moment standen wir sehr früh auf.
Über unser Hotel organisierten wir uns ein Tuk-Tuk, das uns noch im Dunkeln zum Ausgangspunkt brachte. Als wir ankamen, war es tatsächlich noch komplett dunkel und die Umgebung wirkte fast ein wenig geheimnisvoll.
Vor der Reise hatte ich gelesen, dass es sich beim Pidurangala Rock um eine leichte Wanderung handelt. Also machte ich das, was ich in warmen Ländern häufiger mache: Ich startete in Flip-Flops und einem langen Kleid.
Das Kleid war tatsächlich gar keine schlechte Entscheidung, denn der Weg führt zunächst durch einen Tempelbereich, in dem Schultern und Knie bedeckt sein müssen.
Die Flip-Flops hingegen waren definitiv nicht die beste Idee.
Pidurangala Rock Wanderung: Warum feste Schuhe die bessere Wahl sind
Von einer entspannten kleinen Wanderung würde ich persönlich nicht sprechen.
Der Weg führt über zahlreiche unregelmäßige Stufen stetig bergauf. Kurz vor dem Aussichtspunkt wird es deutlich anspruchsvoller und aus der Wanderung wird eher eine kleine Kletterpartie.
Um den Gipfel zu erreichen, muss man über große Felsen steigen und sich teilweise den besten Weg suchen.
Mit Flip-Flops war das eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde – allerdings nicht unbedingt eine, die ich wiederholen möchte.
Mein Tipp für alle, die den Pidurangala Rock besuchen möchten: Zieht feste Schuhe an. Sie machen den Aufstieg deutlich angenehmer und sicherer.
Oben angekommen waren die Strapazen jedoch sofort vergessen.
Als die Sonne langsam über der Landschaft Sri Lankas aufging und der Lion Rock aus dem Morgennebel auftauchte, wussten wir sofort, warum dieser Ort zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas gehört.
Dieser Moment war einer der Höhepunkte unserer gesamten Reise.
Lion Rock oder Pidurangala Rock: Welche Wanderung lohnt sich mehr?
Der Lion Rock ist ohne Frage eines der bekanntesten Wahrzeichen Sri Lankas und für viele Erstbesucher ein absolutes Muss.
Der historische Felsen mit seiner beeindruckenden Lage und Geschichte ist einzigartig. Allerdings ist der Eintritt deutlich teurer und lag bei unserem Besuch bei rund 30 US-Dollar pro Person.
Der Pidurangala Rock kostet dagegen nur einen Bruchteil davon und bietet meiner Meinung nach den spektakuläreren Blick, weil man von dort aus den Lion Rock selbst sehen kann.
Wenn ich heute noch einmal nach Sri Lanka reisen würde, würde ich wahrscheinlich wieder den Pidurangala Rock wählen.
Für eine erste Sri Lanka Reise würde ich trotzdem empfehlen, beide Orte einzuplanen. Sie bieten zwei völlig unterschiedliche Perspektiven auf diese beeindruckende Region.
Affen, Tempel und kleine Momente: Das macht Sri Lanka besonders
Was mir neben den großen Sehenswürdigkeiten besonders gefallen hat, waren die kleinen Begegnungen unterwegs.
Während unserer Wanderungen begegneten wir immer wieder Affen, die durch die Bäume sprangen oder entspannt am Wegesrand saßen.
Sie kamen erstaunlich nah, wirkten dabei aber völlig ruhig.
Genau diese unerwarteten Momente sind es, die Reisen für mich besonders machen. Nicht nur die Sehenswürdigkeiten selbst bleiben im Gedächtnis, sondern auch die Situationen dazwischen.
Dambulla und Kandy: Kultur und die berühmteste Zugfahrt Sri Lankas
Nach unseren Tagen rund um Sigiriya ging unsere Sri Lanka Rundreise weiter Richtung Kandy.
Auf dem Weg dorthin legten wir einen Stopp am Dambulla Cave Temple ein – einem der bedeutendsten kulturellen Highlights Sri Lankas.
Der buddhistische Höhlentempel besteht aus mehreren miteinander verbundenen Höhlen, die mit beeindruckenden Buddha-Statuen, farbenfrohen Wandmalereien und jahrhundertealter Geschichte gefüllt sind.
Schon beim Betreten der Anlage spürt man, dass dieser Ort nicht nur eine Sehenswürdigkeit für Besucher ist, sondern bis heute eine wichtige religiöse Bedeutung für die Menschen vor Ort hat.
Gerade diese Mischung aus Kultur, Spiritualität und Geschichte macht viele Orte in Sri Lanka so besonders.
Kandy: Das kulturelle Herz Sri Lankas
Unsere nächste Station war Kandy, die ehemalige Königsstadt im Zentrum des Landes.
Die Stadt gilt als kulturelles Zentrum Sri Lankas und ist vor allem für den berühmten Zahntempel bekannt. Auch wenn wir nur eine Nacht dort verbrachten, war Kandy für uns der perfekte Ausgangspunkt für eines der absoluten Highlights jeder Sri-Lanka-Reise:
Die Zugfahrt von Kandy nach Ella.
Diese Strecke zählt nicht ohne Grund zu den schönsten Zugfahrten der Welt.
Zugfahrt von Kandy nach Ella: Durch Teeplantagen und Berglandschaften
Schon vor unserer Reise hatten wir gehört, dass die Zugfahrt von Kandy nach Ella ein Erlebnis für sich sein soll.
Und tatsächlich: Sie hielt alles, was wir uns davon versprochen hatten.
Die Bahn schlängelt sich langsam durch die grünen Berge des Hochlands, vorbei an endlosen Teeplantagen, Wasserfällen, kleinen Dörfern und beeindruckenden Aussichtspunkten.
Besonders schön war, dass man während der gesamten Fahrt nicht nur aus dem Fenster schaut, sondern wirklich Teil der Landschaft wird.
Die offenen Türen, der Fahrtwind und die wechselnden Ausblicke machen diese Zugfahrt zu einem Erlebnis, das man nicht einfach nur fotografiert – man erlebt es.
Mein Tipp für alle, die diese Zugstrecke ebenfalls planen:
Reserviert die Tickets unbedingt frühzeitig. Gerade die beliebten Plätze in den schöneren Klassen sind schnell vergeben.
Wir hatten unsere Tickets vorab organisiert und waren froh darüber, denn die Strecke zwischen Kandy und Ella gehört zu den beliebtesten Aktivitäten in Sri Lanka.
Ella: Wandern, Natur und entspannte Atmosphäre
Nach der Zugfahrt erreichten wir Ella – einen kleinen Ort mitten in den Bergen, der sich deutlich entspannter anfühlt als viele andere Stationen unserer Sri Lanka Rundreise.
Ella ist besonders bei Naturliebhabern, Wanderern und Backpackern beliebt.
Der Ort verbindet wunderschöne Landschaften mit gemütlichen Cafés, kleinen Restaurants und einer entspannten Atmosphäre.
Hier verbrachten wir zwei Nächte und nutzten die Zeit, um die Umgebung zu erkunden.
Little Adam’s Peak: Eine einfache Wanderung mit großer Aussicht
Eines unserer Highlights in Ella war die Wanderung zum Little Adam’s Peak.
Im Vergleich zum Pidurangala Rock ist der Aufstieg deutlich einfacher und auch für weniger erfahrene Wanderer gut machbar.
Der Weg führt durch grüne Landschaften und Teeplantagen und bietet bereits während der Wanderung tolle Ausblicke.
Obwohl die Wanderung unkompliziert ist, lohnt sich der Aufstieg besonders wegen der Aussicht vom Gipfel.
Für alle, die in Ella nicht viel Zeit haben, ist der Little Adam’s Peak deshalb eine Sehenswürdigkeit, die ich definitiv empfehlen würde.
Nine Arch Bridge: Das bekannte Fotomotiv in Ella
Natürlich durfte auch die berühmte Nine Arch Bridge nicht fehlen.
Die historische Eisenbahnbrücke gehört zu den bekanntesten Fotospots Sri Lankas und ist nur einen kurzen Spaziergang von Ella entfernt.
Wir haben dort einen klassischen Fotostopp eingelegt – und auch wenn der Ort inzwischen sehr bekannt ist, lohnt sich der Besuch.
Besonders schön ist der Moment, wenn ein Zug über die Brücke fährt und sich durch die grüne Landschaft bewegt.
Auch hier zeigt sich wieder, was Sri Lanka so besonders macht: Selbst bekannte Sehenswürdigkeiten wirken durch die natürliche Umgebung noch einmal ganz anders.
Udawalawe Nationalpark: Elefanten-Safari als eines der größten Highlights unserer Sri Lanka Reise
Nach den kulturellen Sehenswürdigkeiten, den Bergen und den beeindruckenden Landschaften im Landesinneren wartete eines der Erlebnisse auf uns, auf das ich mich besonders gefreut hatte: eine Safari in Sri Lanka.
Zwei Tage verbrachten wir in der Region rund um den Udawalawe Nationalpark – und dieser Aufenthalt gehört bis heute zu meinen schönsten Reiseerinnerungen.
Wer Elefanten liebt, sollte den Udawalawe Nationalpark bei einer Sri Lanka Rundreise unbedingt einplanen.
Schon während der ersten Minuten unserer Safari wurde klar, warum dieser Nationalpark so beliebt ist.
Immer wieder tauchten neue Elefantenherden auf. Manche Tiere liefen entspannt durch die Landschaft, andere standen direkt neben den Wegen oder bewegten sich langsam durch das hohe Gras.
Teilweise hatten wir tatsächlich das Gefühl, von einer Elefantenfamilie zur nächsten zu fahren.
Für viele Menschen sind Elefanten ein Symbol für Sri Lanka – und sie in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, war für mich ein unglaublich besonderer Moment.
Anders als in Zoos oder Tierparks erlebt man hier Tiere, die einfach ihrem natürlichen Rhythmus folgen.
Genau diese Nähe zur Natur macht eine Safari in Sri Lanka für mich so einzigartig.
Udawalawe oder Yala Nationalpark: Welcher Nationalpark lohnt sich mehr?
Bei der Planung einer Sri Lanka Rundreise stellt sich vielen Reisenden die Frage: Udawalawe oder Yala Nationalpark?
Beide Nationalparks haben ihre eigenen Stärken.
Der Yala Nationalpark ist besonders bekannt für seine Leopardenpopulation. Die Chance, einen Leoparden zu sehen, ist dort höher als in vielen anderen Nationalparks Sri Lankas.
Allerdings gibt es auch im Yala Nationalpark keine Garantie für eine Sichtung.
Der Udawalawe Nationalpark ist dagegen vor allem für seine Elefanten bekannt und bietet sehr gute Möglichkeiten, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten.
Da Elefanten zu meinen absoluten Lieblingstieren gehören, war Udawalawe für mich persönlich die perfekte Wahl.
Eine Leoparden-Sichtung hatten wir dort zwar nicht – allerdings hätte dieser Moment unsere Safari kaum schöner machen können. Die Begegnungen mit den Elefanten waren für mich bereits etwas ganz Besonderes.
Sri Lankas Südküste: Entspannung nach vielen Erlebnissen
Nach den vielen Eindrücken im Landesinneren führte uns unsere Route weiter Richtung Süden.
Nach Tagen voller Kultur, Wanderungen und Safari freuten wir uns darauf, etwas langsamer zu machen und das Meer zu genießen.
Unsere letzten Tage in Sri Lanka verbrachten wir in Weligama und Mirissa – zwei Orte an der Südküste, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Weligama und Mirissa: Surfen, Strände und Sonnenuntergänge
Weligama ist besonders bei Surfern beliebt und bietet ideale Bedingungen für Anfänger und alle, die ihre ersten Erfahrungen auf dem Brett sammeln möchten.
Mirissa hingegen wirkt etwas entspannter und ist bekannt für seine schönen Strände, gemütlichen Restaurants und spektakulären Sonnenuntergänge.
Wir verbrachten in dieser Zeit viel Zeit am Meer, gingen fast täglich surfen und genossen dieses besondere Lebensgefühl, das die Südküste Sri Lankas ausstrahlt.
Nach den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage war es schön, einfach mal weniger zu planen und den Moment zu genießen.
Die schönsten Ausflüge rund um Weligama und Mirissa
Auch an der Südküste gibt es einige Orte, die man während einer Sri Lanka Reise nicht verpassen sollte.
Besonders gefallen haben mir:
Turtle Beach
Am Turtle Beach kann man mit etwas Glück Meeresschildkröten beobachten, die relativ nah an die Küste kommen.
Diese Begegnungen wirken zunächst fast unwirklich: Man steht im Wasser und plötzlich taucht neben einem eine Schildkröte auf.
Auch wenn man natürlich respektvoll Abstand halten sollte, sind solche Momente etwas, das man nicht so schnell vergisst.
Coconut Hill in Mirissa
Ein weiterer schöner Ort ist Coconut Hill in Mirissa.
Die kleine Landzunge mit den vielen Palmen bietet einen wunderschönen Blick über den Indischen Ozean und ist besonders zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang ein beliebter Fotospot.
Für mich waren es genau diese ruhigen Momente am Meer, die einen perfekten Ausgleich zu den vielen Abenteuern der ersten Hälfte unserer Reise geschaffen haben.
Nach fast zwei Wochen voller Eindrücke, Begegnungen und neuer Erfahrungen hieß es jedoch langsam Abschied nehmen von Sri Lanka.
Doch unsere Reise war noch nicht vorbei.
Denn als nächstes wartete ein kompletter Kontrast auf uns:
Die Malediven.
Meine Ausflugstipps für dich:

Italien
Rom - die ewige Stadt
Rom und ich – das ist tatsächlich eine ganz besondere Geschichte.
Schon bei meinem ersten Besuch im Jahr 2023 hatte ich sofort dieses Gefühl: Diese Stadt lässt mich nicht mehr los.
Damals hatte ich nur drei Tage Zeit und habe natürlich die klassischen Rom Sehenswürdigkeiten besucht: den Petersdom, das Kolosseum, das Forum Romanum, die Spanische Treppe, den Trevi-Brunnen und das wunderschöne Viertel Trastevere.
Aber Rom besteht nicht nur aus berühmten Bauwerken.
Was mir damals besonders gefallen hat, waren die kleinen Momente dazwischen: durch enge Gassen schlendern, spontan in ein Restaurant gehen, einen Aperol auf einer Piazza trinken und einfach dieses besondere italienische Lebensgefühl aufsaugen.
Schon nach meiner ersten Reise war klar:
Ich komme wieder.
Und tatsächlich dauerte es nicht lange.
2026 war es erneut so weit – diesmal als Teil unserer Sardinien- und Amalfiküste-Reise. Nach unserem Roadtrip über Sardinien flogen wir am Abend von Cagliari nach Rom.
Natürlich wäre es keine Rom-Reise von mir, wenn nicht direkt am Anfang irgendetwas schiefgehen würde.
Denn genau das gehört irgendwie auch zu Italien dazu: ein bisschen Chaos, viel Improvisation und am Ende funktioniert es meistens trotzdem.
Rom Flughafen Transfer: Warum Ciampino etwas komplizierter ist als Fiumicino
Wir flogen mit Ryanair von Cagliari nach Rom Ciampino.
Wer über den Flughafen Fiumicino anreist, hat es relativ einfach: Mit dem Leonardo Express kommt man direkt zum Hauptbahnhof Roma Termini und ist schnell mitten in der Stadt.
Ciampino funktioniert allerdings etwas anders.
Unser Plan war eigentlich unkompliziert: Vom Flughafen mit dem Bus in die Innenstadt fahren und anschließend zu unserer Unterkunft weitergehen.
Die Realität sah etwas anders aus.
Nach unserer Landung standen wir nachts an der Bushaltestelle und suchten unseren Bus. Das Problem: Die Haltestellen waren nicht ganz so eindeutig ausgeschildert, wie wir erwartet hatten.
Und dann begann das typische römische Verkehrschaos.
Wir wurden von einer Bushaltestelle zur nächsten geschickt. Ein Fahrer meinte, wir müssten dort warten, ein anderer schickte uns wieder zurück. Jeder hatte eine andere Information.
Nach ungefähr 30 Minuten waren wir genauso schlau wie vorher.
Natürlich schaute ich irgendwann bei Uber nach.
Der Preis: knapp 80 Euro.
Im Notfall wäre das natürlich möglich gewesen, aber wir wollten noch nicht aufgeben.
Dann kam unser persönlicher Rom-Moment:
Ein Busfahrer, ein Reisender mit Englischkenntnissen und ich mitten dazwischen.
Also habe ich kurzerhand zwischen Italienisch und Englisch übersetzt.
Und plötzlich war alles ganz einfach.
Der Busfahrer lachte, winkte uns heran und sagte sinngemäß:
“Kommt, steigt ein, ich nehme euch mit.”
Und genau solche Situationen liebe ich an Italien.
Nicht alles läuft perfekt – aber irgendwie findet sich immer eine Lösung.
Irgendwann mitten in der Nacht kamen wir endlich in Rom an und konnten in unsere Unterkunft einchecken.
Wir waren müde und ziemlich fertig, aber rückblickend gehört genau dieses kleine Chaos mittlerweile fast zu meinen Italien-Erinnerungen dazu.
Rom Sehenswürdigkeiten entdecken: Warum man die Stadt nicht stressen sollte
Nach der kurzen Nacht wollten wir natürlich direkt los und Rom erkunden.
Auch wenn ich bereits einmal dort gewesen war, gibt es in dieser Stadt immer wieder neue Ecken zu entdecken.
Mein größter Tipp für Rom:
Versucht nicht, alles abzuhaken.
Rom ist keine Stadt, die man einfach besucht und danach eine Liste abhakt. Rom lebt von den kleinen Straßen, den Cafés, den Plätzen und den Momenten dazwischen.
Unser erster Programmpunkt waren die Katakomben von Rom.
Katakomben von Rom: Spannende Geschichte, aber nicht mein persönlicher Favorit
Ich kannte bereits die berühmten Katakomben von Paris und war deshalb sehr gespannt, wie die römischen Katakomben im Vergleich wirken würden.
Die Katakomben von Rom sind definitiv interessant und besonders für Geschichtsinteressierte einen Besuch wert.
Die unterirdischen Anlagen entstanden vor allem in den ersten Jahrhunderten nach Christus und geben einen spannenden Einblick in die frühe christliche Geschichte Roms.
Eine Besichtigung ist nur mit Führung möglich. Alleine darf man die Katakomben nicht betreten.
Was man allerdings wissen sollte:
Wer spektakuläre Knochenkammern wie in Paris erwartet, könnte enttäuscht sein.
Es gibt zwar Räume mit Skeletten und menschlichen Überresten, aber der große visuelle Wow-Effekt blieb bei mir persönlich aus.
Trotzdem fand ich den Besuch spannend, weil man eine ganz andere Seite Roms kennenlernt – abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten wie Kolosseum und Trevi-Brunnen.
Hop-on-Hop-off-Bus Rom: Lohnt sich die Stadtrundfahrt wirklich?
Nach den Katakomben ging es weiter Richtung Innenstadt.
Wir entschieden uns spontan für eine Hop-on-Hop-off-Tour in Rom, weil ich dieses Konzept einfach einmal ausprobieren wollte.
Mein Fazit:
Es war nicht schlecht – aber bei einem zweiten Besuch würde ich es wahrscheinlich anders machen.
Der Grund:
Viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Rom liegen relativ nah beieinander und lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden.
Vom Trevi-Brunnen zur Spanischen Treppe, weiter zur Piazza Navona oder durch Trastevere – genau diese Wege machen Rom eigentlich aus.
Bei der Hop-on-Hop-off-Tour bist du außerdem nicht direkt an den Sehenswürdigkeiten. Du steigst aus und musst trotzdem noch ein Stück laufen.
Wir stiegen beispielsweise am Trevi-Brunnen aus und entschieden spontan, nicht wieder zur Haltestelle zurückzugehen.
Und genau diese Entscheidung war wahrscheinlich eine der besten.
Wir liefen einfach los.
Durch kleine Gassen, vorbei an Geschäften und Cafés, machten eine Pause mit Latte Macchiato, schauten in Schaufenster und genossen den Nachmittag ohne festen Plan.
Und genau so würde ich Rom heute jedem empfehlen.
Weniger Stress.
Mehr treiben lassen.
Die schönsten Rom Sehenswürdigkeiten: Kolosseum, Plätze und das echte Dolce Vita erleben
Nach unserem Spaziergang durch die Innenstadt wurde mir wieder bewusst, warum ich Rom so besonders finde.
Natürlich gibt es die berühmten Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, den Petersdom oder den Trevi-Brunnen. Aber das eigentliche Erlebnis entsteht oft nicht beim Abhaken dieser Orte, sondern auf dem Weg dorthin.
Eine kleine Gasse, ein verstecktes Café, ein spontaner Aperitivo oder ein Platz, an dem man einfach sitzen bleibt – genau diese Momente machen für mich den Zauber Roms aus.
Rom zu Fuß entdecken: Warum Spaziergänge oft schöner sind als Sightseeing-Marathons
Bei meinem ersten Besuch 2023 wollte ich natürlich möglichst viel sehen. Das ist beim ersten Mal auch völlig verständlich.
Man möchte das Kolosseum sehen, Fotos am Trevi-Brunnen machen, den Petersdom besuchen und möglichst viele bekannte Orte kennenlernen.
Beim zweiten Besuch habe ich Rom deutlich entspannter erlebt.
Ich habe gemerkt: Die Stadt funktioniert nicht nach dem Prinzip „je mehr Sehenswürdigkeiten, desto besser“.
Rom ist eine Stadt, in der man Zeit braucht.
Zeit für einen Kaffee am Morgen, eine Pause im Schatten, ein langes Abendessen und einen Spaziergang durch beleuchtete Straßen.
Mein persönlicher Tipp für eine Rom-Reise:
Plant nicht jeden Moment durch.
Lasst bewusst Platz für spontane Entdeckungen.
Private Rom Tour: Warum ich heute eher eine individuelle Tour wählen würde
Wenn das Budget vorhanden ist, würde ich bei einem weiteren Besuch tatsächlich eher eine private Tour durch Rom buchen.
Damit meine ich nicht, sich von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen zu lassen, sondern die Stadt entspannt aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.
Eine Vespa-Tour mit Fahrer, eine Fahrt im Oldtimer oder eine private Stadtrundfahrt am Abend stelle ich mir unglaublich schön vor.
Gerade wenn die Sonne untergeht und die historischen Gebäude beleuchtet sind, bekommt Rom noch einmal eine ganz andere Atmosphäre.
Was ich dagegen nicht empfehlen würde:
Selbst mit dem Auto durch Rom fahren.
Der Verkehr ist wirklich speziell.
Roller kommen aus allen Richtungen, Straßen sind voll und Parkplätze sind schwer zu finden. Wenn man Rom genießen möchte, sollte man das Auto lieber stehen lassen.
Trevi-Brunnen, Spanische Treppe und Piazza Navona: Die klassischen Rom Sehenswürdigkeiten
Natürlich gehören die berühmten Orte trotzdem zu jeder ersten Rom-Reise dazu.
Trevi-Brunnen in Rom
Der Trevi-Brunnen ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Orte der Stadt.
Auch wenn dort fast immer viele Menschen stehen, lohnt sich ein Besuch.
Mein Tipp:
Geht früh morgens oder spät abends hin.
Tagsüber ist der Platz oft extrem voll. Am Abend, wenn die Gebäude beleuchtet sind und die meisten Tagestouristen verschwunden sind, wirkt der Trevi-Brunnen deutlich magischer.
Spanische Treppe
Auch die Spanische Treppe gehört zu den klassischen Fotospots in Rom.
Die Treppe selbst ist nicht riesig, aber die Umgebung mit den eleganten Straßen, Geschäften und Cafés macht den Besuch besonders.
Piazza Navona
Die Piazza Navona gehört für mich zu den schönsten Plätzen Roms.
Hier merkt man besonders dieses typische italienische Lebensgefühl:
Menschen sitzen draußen, Straßenkünstler treten auf und rundherum befinden sich historische Gebäude.
Genau hier hatte ich bereits bei meiner ersten Rom-Reise eine unglaublich gute Pizza gegessen.
Deshalb wollte ich unbedingt zurück.
Und tatsächlich:
Die Pizza war wieder fantastisch.
Ich glaube, genau diese kleinen Orte mit persönlichen Erinnerungen machen Reisen so besonders.
Man kommt nicht nur wegen des Essens zurück, sondern wegen des Gefühls, das damit verbunden ist.
Rooftop-Bar Rom: Abend mit Blick auf das beleuchtete Kolosseum
Einer der schönsten Abende unserer Rom-Reise war unser Besuch in einer Bar mit Blick auf das Kolosseum.
Ich hatte den Tisch beziehungsweise den Platz vorher reserviert, was ich bei solchen Locations unbedingt empfehlen würde.
Gerade in Rom sind beliebte Aussichtspunkte und Rooftop-Bars schnell ausgebucht.
Die Bar selbst war nicht klassisch auf einem hohen Dach, aber die Aussicht war trotzdem beeindruckend.
Vor uns lag das beleuchtete Kolosseum, während wir Cocktails tranken und den Abend langsam ausklingen ließen.
Im Preis enthalten waren verschiedene Getränke, Wasser und kleine Snacks wie Chips und Oliven. Es gab einen Mindestverzehr pro Person, aber für diese besondere Atmosphäre war es das für uns wert.
Das Kolosseum bei Nacht zu sehen, während die Stadt langsam ruhiger wird, gehört definitiv zu den Momenten, die ich von Rom besonders in Erinnerung behalten werde.
Rom im Sommer: Meine Erfahrungen mit Hitze und Menschenmassen
Viele fragen sich: Wann ist die beste Reisezeit für Rom?
Meine Antwort:
Das hängt stark von den eigenen Vorlieben ab.
Ich persönlich war im August in Rom und fand diese Zeit wunderschön.
Ja, es war heiß.
Sehr heiß sogar.
Gerade mittags sollte man die Temperaturen nicht unterschätzen. Bei meinem Besuch haben wir erlebt, dass einige Menschen aufgrund der Hitze Kreislaufprobleme bekommen haben.
Für mich persönlich hatte der August aber auch Vorteile:
- lange, warme Abende
- wunderschöne Sonnenuntergänge
- lebendige Atmosphäre
- perfektes Wetter für Aperitivo draußen
Wenn du Hitze nicht gut verträgst, würde ich eher den Frühling oder Herbst empfehlen.
April, Mai, September und Oktober sind wahrscheinlich die angenehmsten Monate für eine Rom-Reise.
Die Temperaturen sind milder und viele Sehenswürdigkeiten lassen sich entspannter erkunden.
Rom Tipps für 3 bis 5 Tage: So würde ich die Stadt heute planen
Nach zwei Besuchen in Rom würde ich sagen:
Drei Tage reichen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.
Für ein wirklich entspanntes Rom-Erlebnis würde ich aber eher fünf Tage einplanen.
Meine Empfehlung:
Rom in 3 Tagen
Perfekt für Erstbesucher:
- Kolosseum und Forum Romanum
- Vatikan und Petersdom
- Trevi-Brunnen
- Spanische Treppe
- Piazza Navona
- Trastevere
Rom in 5 Tagen
Zusätzlich:
- Katakomben von Rom
- weniger bekannte Viertel entdecken
- längere Cafépausen
- Tagesausflug in die Umgebung möglich
- mehr Zeit zum Genießen
Denn genau das ist Rom:
Nicht nur Sehenswürdigkeiten.
Sondern Atmosphäre.
Mein Fazit zu Rom: Warum ich die ewige Stadt immer wieder besuchen würde
Nach zwei Reisen nach Rom kann ich sagen: Diese Stadt lässt sich nicht einfach abhaken.
Natürlich gehören Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, der Petersdom, der Trevi-Brunnen und das Forum Romanum zu jeder ersten Rom-Reise dazu. Aber für mich ist Rom vor allem das, was zwischen diesen bekannten Orten passiert.
Es sind die kleinen Gassen am Abend, ein Espresso an einer italienischen Bar, eine spontane Pizza auf einer Piazza und diese Mischung aus Chaos, Geschichte und Lebensfreude, die Rom so besonders macht.
Meine wichtigsten Rom Tipps kurz zusammengefasst
Wie viele Tage braucht man für Rom?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen drei Tage aus. Wer Rom aber wirklich entspannt erleben möchte, sollte meiner Meinung nach eher fünf Tage einplanen. So bleibt genug Zeit für Sightseeing, gutes Essen und spontane Entdeckungen.
Wann ist die beste Reisezeit für Rom?
Das hängt von den eigenen Vorlieben ab. Ich persönlich war im August in Rom und habe die warmen Abende und die besondere Sommeratmosphäre sehr genossen. Allerdings sollte man die Hitze nicht unterschätzen. Wer mildere Temperaturen bevorzugt, ist im Frühling oder Herbst mit April, Mai, September oder Oktober wahrscheinlich besser aufgehoben.
Sollte man Tickets für Rom Sehenswürdigkeiten vorab buchen?
Ja, unbedingt. Besonders für das Kolosseum, das Forum Romanum und den Vatikan lohnt es sich, Tickets vorab zu reservieren. So spart man Wartezeit und kann die Reise entspannter genießen.
Wie bewegt man sich am besten in Rom fort?
Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden. Für längere Strecken oder Fahrten mit Gepäck würde ich persönlich eher Uber oder einen Fahrdienst nutzen. Die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren zwar grundsätzlich, können durch den Verkehr aber manchmal unberechenbar sein.
Rom hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich Italien so liebe.
https://gyg.me/UJYXm6F1 (Colloseum, Forum Romanum und Palatinhügel)
https://gyg.me/qny47Wzt ( Rom Vespa Tour mit Fahrer)
https://gyg.me/VSzGtmVV (Sixtinische Kapelle, Vatikan ticket ohne Anstehen)
https://gyg.me/krBHJ81a (Katakomben von Rom mit Transfer und Kapuzinergruft)

Grossbritannien
London – wo Träume Wirklichkeit werden
Es gibt Städte, die man besucht und schön findet. Und dann gibt es Städte, die einen vom ersten Moment an in ihren Bann ziehen. Für mich gehört London definitiv zur zweiten Kategorie.
Vor einigen Jahren durfte ich fünf Tage in der britischen Hauptstadt verbringen – und obwohl die Zeit eigentlich viel zu kurz war, habe ich in diesen Tagen unglaublich viel erlebt. Der eigentliche Anlass der Reise war mein Geburtstag und ein Erlebnis, auf das ich mich schon lange gefreut hatte: Mamma Mia! The Party.
Wer jetzt an ein klassisches Musical denkt, liegt nur teilweise richtig. Mamma Mia! The Party ist viel mehr als eine Show. Es ist ein Erlebnis, bei dem man mitten in die Welt von ABBA eintaucht. Die Veranstaltung findet in einer liebevoll gestalteten griechischen Taverne statt und verbindet Musik, Schauspiel und ein mehrgängiges Menü zu einem einzigartigen Abend. Ja, das Ticket war nicht günstig – aber rückblickend war es jeden einzelnen Cent wert.
Während des Abends wird die Geschichte direkt um die Gäste herum erzählt. Dazu kommen die bekannten ABBA-Hits, die live performt werden und für eine Atmosphäre sorgen, die man kaum beschreiben kann. Für ein paar Stunden hatte ich tatsächlich das Gefühl, als wäre die Welt von Mamma Mia zum Leben erwacht. Bis heute gehört dieser Abend zu meinen schönsten Reiseerlebnissen überhaupt.
Natürlich durfte neben diesem Highlight auch das klassische Sightseeing nicht fehlen. London bietet schließlich Sehenswürdigkeiten, die man mindestens einmal gesehen haben sollte. Dazu gehören das berühmte Riesenrad am London Eye, der Buckingham Palace und die vielen historischen Straßen und Plätze, die den besonderen Charme der Stadt ausmachen.
Ein weiteres Highlight unserer Reise war ein Tagesausflug nach Stonehenge. Die beeindruckende Steinformation hatte ich schon oft auf Bildern gesehen, aber davorzustehen ist noch einmal etwas völlig anderes. Dieser geschichtsträchtige Ort strahlt eine besondere Atmosphäre aus und war für mich definitiv einen Besuch wert. Am liebsten hätte ich auf dem Weg dorthin noch weitere Orte in der Umgebung erkundet, doch dafür fehlte uns leider die Zeit.
Als großer Fan von historischen Anwesen, britischer Kultur und natürlich auch von „Bridgerton“ durfte für mich außerdem eine traditionelle Tea Time nicht fehlen. Wer London besucht und die britische Lebensart erleben möchte, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Elegantes Ambiente, feine Sandwiches, Scones und eine große Auswahl an Tee – britischer wird es kaum.
Mindestens genauso begeistert hat mich der Besuch der Harry Potter Studios von Warner Bros. Für Fans der Filmreihe ist dieser Ort ein absolutes Muss. Wir hatten den Ausflug über GetYourGuide gebucht und wurden direkt im Londoner Stadtzentrum abgeholt. Die Anreise verlief allerdings etwas anders als geplant – zumindest für mich. Durch das ständige Stop-and-Go im Londoner Verkehr und die vielen Kurven wurde mir während der Fahrt leider ziemlich schlecht. So schlecht, dass ich kurz dachte, ich würde den Tag vielleicht eher auf einer Bank als in Hogwarts verbringen.
Zum Glück kam alles anders. Direkt nach der Ankunft führte unser erster Weg in den Eingangsbereich mit seinen vielen Harry-Potter-Spezialitäten. Dort entdeckte ich einen Goldenen Schnatz aus Kuchen und Zucker. Ob es die Magie von Hogwarts oder einfach eine ordentliche Portion Zucker war, kann ich bis heute nicht sagen – aber danach ging es mir schlagartig besser. Ich hatte zwar gefühlt einen leichten Zuckerschock, dafür war ich aber wieder bereit für das Abenteuer.
Und natürlich gehört auch das berühmte Butterbier dazu. Ob man es am Ende wirklich liebt oder nicht, ist fast nebensächlich. Wenn man schon einmal dort ist, sollte man es einfach probieren. Es gehört zum gesamten Erlebnis dazu und macht die Atmosphäre noch authentischer.
Danach konnte der Rundgang endlich beginnen. Die Originalkulissen, Requisiten und Einblicke hinter die Kulissen der Filme sind beeindruckend. Egal ob die Große Halle von Hogwarts, der Bahnsteig 9¾, die Winkelgasse oder die zahlreichen Kostüme und Filmsets – an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Selbst als Erwachsener fühlt man sich hier für ein paar Stunden wieder wie ein Kind und taucht komplett in die magische Welt von Harry Potter ein.
Für mich war dieser Besuch weit mehr als eine klassische Studioführung. Es war eine Reise zurück in eine Welt, die mich seit meiner Kindheit begleitet. Und spätestens als ich mit meinem Butterbier durch die Studios lief, war die schlechte Busfahrt längst vergessen.
Rückblickend war diese Reise für genau das perfekt, was ich mir damals gewünscht hatte. Der eigentliche Anlass war mein Geburtstag und der große Traum, Mamma Mia! The Party live zu erleben. Allein dafür hätte sich die Reise schon gelohnt. Dass ich mir gleichzeitig noch einen weiteren lang gehegten Wunsch erfüllen und die Harry Potter Studios besuchen durfte, macht mich bis heute unglaublich dankbar. Genauso wie der Ausflug nach Stonehenge – ein Ort, den ich schon so oft auf Bildern gesehen hatte und den ich nun endlich mit eigenen Augen erleben konnte.
Wenn ich heute darüber nachdenke, noch einmal nach London zu reisen, würden meine Prioritäten wahrscheinlich etwas anders aussehen. Die klassischen Sehenswürdigkeiten habe ich gesehen und viele davon würde ich nicht unbedingt ein zweites Mal besuchen. Das London Eye beispielsweise war ein tolles Erlebnis, aber nicht etwas, das ich bei einem weiteren Besuch unbedingt wieder machen müsste.
Stattdessen würde ich mir mehr Zeit nehmen. Zeit, um die Stadt und ihre Umgebung bewusster zu entdecken. Oxford steht dabei ganz oben auf meiner Liste. Außerdem würde ich gerne die britischen Vororte und die kleineren Orte rund um London erkunden, vielleicht sogar mit einem Mietwagen. Einfach losfahren, an schönen Cafés und Pubs anhalten, neue Ecken entdecken und das britische Lebensgefühl noch intensiver erleben.
Auch kulinarisch würde ich mir mehr Zeit gönnen. Eine traditionelle Tea Time ganz ohne Zeitdruck, besondere Restaurants und vielleicht den einen oder anderen Ort, den man nicht in jedem Reiseführer findet.
Und doch gibt es eine Sache, die ich vermutlich sofort wieder buchen würde: Mamma Mia! The Party. Ja, die Tickets sind nicht günstig. Aber manchmal gibt es Erlebnisse, die weit über ihren Preis hinausgehen. Für mich war dieser Abend genau so ein Erlebnis. Die Musik, die Atmosphäre, das Essen und die besondere Stimmung haben meinen Geburtstag zu etwas gemacht, an das ich mich bis heute mit einem Lächeln erinnere.
London ist für mich deshalb nicht nur eine Stadt voller Sehenswürdigkeiten. London ist eine Stadt voller Erlebnisse. Eine Stadt, die bei jedem Besuch etwas anderes bereithält und die mir gezeigt hat, dass die schönsten Erinnerungen oft dort entstehen, wo man einen lang gehegten Traum endlich Wirklichkeit werden lässt.
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