

London – wo Träume Wirklichkeit werden
Es gibt Städte, die man besucht und schön findet. Und dann gibt es Städte, die einen vom ersten Moment an in ihren Bann ziehen. Für mich gehört London definitiv zur zweiten Kategorie.
Vor einigen Jahren durfte ich fünf Tage in der britischen Hauptstadt verbringen – und obwohl die Zeit eigentlich viel zu kurz war, habe ich in diesen Tagen unglaublich viel erlebt. Der eigentliche Anlass der Reise war mein Geburtstag und ein Erlebnis, auf das ich mich schon lange gefreut hatte: Mamma Mia! The Party.
Wer jetzt an ein klassisches Musical denkt, liegt nur teilweise richtig. Mamma Mia! The Party ist viel mehr als eine Show. Es ist ein Erlebnis, bei dem man mitten in die Welt von ABBA eintaucht. Die Veranstaltung findet in einer liebevoll gestalteten griechischen Taverne statt und verbindet Musik, Schauspiel und ein mehrgängiges Menü zu einem einzigartigen Abend. Ja, das Ticket war nicht günstig – aber rückblickend war es jeden einzelnen Cent wert.
Während des Abends wird die Geschichte direkt um die Gäste herum erzählt. Dazu kommen die bekannten ABBA-Hits, die live performt werden und für eine Atmosphäre sorgen, die man kaum beschreiben kann. Für ein paar Stunden hatte ich tatsächlich das Gefühl, als wäre die Welt von Mamma Mia zum Leben erwacht. Bis heute gehört dieser Abend zu meinen schönsten Reiseerlebnissen überhaupt.
Natürlich durfte neben diesem Highlight auch das klassische Sightseeing nicht fehlen. London bietet schließlich Sehenswürdigkeiten, die man mindestens einmal gesehen haben sollte. Dazu gehören das berühmte Riesenrad am London Eye, der Buckingham Palace und die vielen historischen Straßen und Plätze, die den besonderen Charme der Stadt ausmachen.
Ein weiteres Highlight unserer Reise war ein Tagesausflug nach Stonehenge. Die beeindruckende Steinformation hatte ich schon oft auf Bildern gesehen, aber davorzustehen ist noch einmal etwas völlig anderes. Dieser geschichtsträchtige Ort strahlt eine besondere Atmosphäre aus und war für mich definitiv einen Besuch wert. Am liebsten hätte ich auf dem Weg dorthin noch weitere Orte in der Umgebung erkundet, doch dafür fehlte uns leider die Zeit.
Als großer Fan von historischen Anwesen, britischer Kultur und natürlich auch von „Bridgerton“ durfte für mich außerdem eine traditionelle Tea Time nicht fehlen. Wer London besucht und die britische Lebensart erleben möchte, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Elegantes Ambiente, feine Sandwiches, Scones und eine große Auswahl an Tee – britischer wird es kaum.
Mindestens genauso begeistert hat mich der Besuch der Harry Potter Studios von Warner Bros. Für Fans der Filmreihe ist dieser Ort ein absolutes Muss. Wir hatten den Ausflug über GetYourGuide gebucht und wurden direkt im Londoner Stadtzentrum abgeholt. Die Anreise verlief allerdings etwas anders als geplant – zumindest für mich. Durch das ständige Stop-and-Go im Londoner Verkehr und die vielen Kurven wurde mir während der Fahrt leider ziemlich schlecht. So schlecht, dass ich kurz dachte, ich würde den Tag vielleicht eher auf einer Bank als in Hogwarts verbringen.
Zum Glück kam alles anders. Direkt nach der Ankunft führte unser erster Weg in den Eingangsbereich mit seinen vielen Harry-Potter-Spezialitäten. Dort entdeckte ich einen Goldenen Schnatz aus Kuchen und Zucker. Ob es die Magie von Hogwarts oder einfach eine ordentliche Portion Zucker war, kann ich bis heute nicht sagen – aber danach ging es mir schlagartig besser. Ich hatte zwar gefühlt einen leichten Zuckerschock, dafür war ich aber wieder bereit für das Abenteuer.
Und natürlich gehört auch das berühmte Butterbier dazu. Ob man es am Ende wirklich liebt oder nicht, ist fast nebensächlich. Wenn man schon einmal dort ist, sollte man es einfach probieren. Es gehört zum gesamten Erlebnis dazu und macht die Atmosphäre noch authentischer.
Danach konnte der Rundgang endlich beginnen. Die Originalkulissen, Requisiten und Einblicke hinter die Kulissen der Filme sind beeindruckend. Egal ob die Große Halle von Hogwarts, der Bahnsteig 9¾, die Winkelgasse oder die zahlreichen Kostüme und Filmsets – an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Selbst als Erwachsener fühlt man sich hier für ein paar Stunden wieder wie ein Kind und taucht komplett in die magische Welt von Harry Potter ein.
Für mich war dieser Besuch weit mehr als eine klassische Studioführung. Es war eine Reise zurück in eine Welt, die mich seit meiner Kindheit begleitet. Und spätestens als ich mit meinem Butterbier durch die Studios lief, war die schlechte Busfahrt längst vergessen.
Rückblickend war diese Reise für genau das perfekt, was ich mir damals gewünscht hatte. Der eigentliche Anlass war mein Geburtstag und der große Traum, Mamma Mia! The Party live zu erleben. Allein dafür hätte sich die Reise schon gelohnt. Dass ich mir gleichzeitig noch einen weiteren lang gehegten Wunsch erfüllen und die Harry Potter Studios besuchen durfte, macht mich bis heute unglaublich dankbar. Genauso wie der Ausflug nach Stonehenge – ein Ort, den ich schon so oft auf Bildern gesehen hatte und den ich nun endlich mit eigenen Augen erleben konnte.
Wenn ich heute darüber nachdenke, noch einmal nach London zu reisen, würden meine Prioritäten wahrscheinlich etwas anders aussehen. Die klassischen Sehenswürdigkeiten habe ich gesehen und viele davon würde ich nicht unbedingt ein zweites Mal besuchen. Das London Eye beispielsweise war ein tolles Erlebnis, aber nicht etwas, das ich bei einem weiteren Besuch unbedingt wieder machen müsste.
Stattdessen würde ich mir mehr Zeit nehmen. Zeit, um die Stadt und ihre Umgebung bewusster zu entdecken. Oxford steht dabei ganz oben auf meiner Liste. Außerdem würde ich gerne die britischen Vororte und die kleineren Orte rund um London erkunden, vielleicht sogar mit einem Mietwagen. Einfach losfahren, an schönen Cafés und Pubs anhalten, neue Ecken entdecken und das britische Lebensgefühl noch intensiver erleben.
Auch kulinarisch würde ich mir mehr Zeit gönnen. Eine traditionelle Tea Time ganz ohne Zeitdruck, besondere Restaurants und vielleicht den einen oder anderen Ort, den man nicht in jedem Reiseführer findet.
Und doch gibt es eine Sache, die ich vermutlich sofort wieder buchen würde: Mamma Mia! The Party. Ja, die Tickets sind nicht günstig. Aber manchmal gibt es Erlebnisse, die weit über ihren Preis hinausgehen. Für mich war dieser Abend genau so ein Erlebnis. Die Musik, die Atmosphäre, das Essen und die besondere Stimmung haben meinen Geburtstag zu etwas gemacht, an das ich mich bis heute mit einem Lächeln erinnere.
London ist für mich deshalb nicht nur eine Stadt voller Sehenswürdigkeiten. London ist eine Stadt voller Erlebnisse. Eine Stadt, die bei jedem Besuch etwas anderes bereithält und die mir gezeigt hat, dass die schönsten Erinnerungen oft dort entstehen, wo man einen lang gehegten Traum endlich Wirklichkeit werden lässt.
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Wer mich nach einer Reise fragt, die Abenteuer, Natur, Kultur und Erholung perfekt miteinander verbindet, dem empfehle ich immer wieder die Kombination aus Sri Lanka und den Malediven. Ich selbst habe diese Reise 2025 gemacht und denke bis heute sehr gerne – und vor allem sehr oft – daran zurück. Und das liegt nicht daran, dass ich seitdem nichts Neues erlebt habe. ;)
Sri Lanka hat mich vom ersten Moment in seinen Bann gezogen und mit seiner unglaublichen Vielfalt begeistert. Der chaotische Verkehr, die herzlichen Menschen, die gelebte Gastfreundschaft, endlos weite Strände, eine Tierwelt, die man sonst nur aus Dokumentationen kennt, und Abenteuer, die einen den Alltag für eine Weile komplett vergessen lassen - all das macht dieses Land zu einem ganz besonderen Reiseziel. Es ist einer dieser Orte, die man besucht und die einen auch nach der Rückkehr nicht mehr so richtig loslassen.
Unsere Rundreise begann in Sigirya, wo wir zwei Nächte verbrachten. Natürlich durfte die Besteigung des berühmten Lion Rock nicht fehlen. Mindestens so beeindruckend fand ich allerdings den Aufstieg auf den Pidurangala Rock, von dem man einen fantastischen Blick auf den Lion Rock und die umliegende Landschaft hat.
Wir sind noch vor Sonnenaufgang gestartet. Über unser Hotel haben wir uns ein Tuk-Tuk organisiert, das uns im Dunkeln zum Startpunkt gebracht hat. Als wir ankamen, war es noch stockfinster. Im Internet hatten wir vorher gelesen, dass es sich um eine leichte Wanderung handelt. Also bin ich wie immer in warmen Ländern in Flip Flops und langem Kleid losgelaufen. Das lange Kleid war tatsächlich gar nicht so verkehrt, denn zu Beginn führt der Weg durch einen Tempelbereich, in dem Schultern und Knie bedeckt sein müssen. Die Flipflops hingegen würde ich niemanden empfehlen.
Von einer leichten Wanderung würde ich persönlich nämlich nicht sprechen. Es geht über viele, unregelmäßige Stufen stetig bergauf. Kurz vor dem Gipfel wird aus der Wanderung sogar eine kleine Kletterpartie. Um den Aussichtspunkt zu erreichen, muss man sich zwischen und über große Felsbrocken seinen Weg nach oben bahnen. In Flipflops war das definitiv eine interessante Erfahrung - eine, die ich nicht unbedingt wiederholen müsste. Mit festen Schuhen macht man sich das Leben dann doch etwas leichter.
Oben angekommen waren die Strapazen allerdings sofort vergessen. Den Sonnenaufgang über der Landschaft Sri Lankas zu erleben und dabei den Lion Rock in der Ferne aus dem Morgennebel auftauchen zu sehen, war einer der magischsten Momente unserer gesamten Reise.
Der Lion Rock selbst ist natürlich ebenfalls ein absolutes Highlight und für Erstbesucher aus meiner Sicht ein Muss. Der Eintritt ist allerdings deutlich teurer und lag bei unserem Besuch bei rund 30 $ pro Person. Für den Pidurangala Rock zahlt man dagegen nur einen Bruchteil davon. Wenn ich heute noch einmal nach Sri Lanka reisen würde, würde ich wahrscheinlich nur den Pidurangala Rock besteigen. Wer jedoch zum ersten Mal dort ist, sollte sich beide Erlebnisse nicht entgehen lassen. Sie ergänzen sich perfekt und bieten jeweils eine ganz eigene Perspektive auf diese beeindruckende Region.
Ein weiteres schönes Erlebnis was man bei beiden Wanderungen hat: Affen, die durch die Bäume und über die Wege sprangen. Sie kamen erstaunlich nah, wirkten aber völlig entspannt und friedlich. Gerade diese kleinen, ungeplanten Momente sind es oft, die einem noch lange nach einer Reise im Gedächtnis bleiben.
Am nächsten Tag sind wir mit einem Fahrer nach Kandy fahren lassen. Auf dem Weg haben wir einen Halt am Dambulla Cave Temple gemacht, was ein weiteres Highlight der Reise war. Der kunstvolle Höhlentempel hinterlässt mit seinen beeindruckenden Buddha-Statuen einen bleibenden Eindruck.
Eine Nacht verbrachten wir in Kandy. Die Stadt gilt als kulturelles Herz Sri Lankas und war für uns vor allem Ausgangspunkt für eine der schönsten Zugfahrten, die ich bisher erleben durfte. Die Strecke von Kandy nach Ella führt durch die grünen Teeplantagen, vorbei an Wasserfällen und kleinen Dörfern. Mein Tipp: Die Tickets unbedingt vorab reservieren, beispielsweise über GetYourGuide.
In Ella verbrachten wir zwei Nächte. Der kleine Ort hat einen ganz besonderen Charme und ist ein Paradies für Naturliebhaber. Besonders gefallen hat mir die Wanderung zum Little Adam´s Peak. Der Aufstieg ist unkompliziert und auch in Flip Flops machbar. ;)
Die berühmte Nine Arch Bridge haben wir ebenfalls besucht - ein kurzer Fotostopp, der sich definitiv lohnt.
Danach folgte ein Highlight, was meiner Meinung nach den zweiten Platz - wenn nicht sogar den ersten Platz - belegt. Zwei Tage verbachten wir in Udawalawe. Die Safari im Udawalawe Nationalpark zählt bis heute zu meinen schönsten Tiererlebnissen überhaupt. Wer Elefanten liebt, wird diesen Ort lieben. Während unserer Safari hatten wir teilweise das Gefühl, von Elefant zu Elefant zu fahren. Immer wieder tauchten neue Herden auf, oft ganz nah an den Wegen. Da Elefanten zu meinen absoluten Lieblingstieren gehören, war dieser Teil der Reise für mich etwas ganz Besonderes.
Als Alternative wird oft der Yala Nationalpark empfohlen. Dieser ist vor allem für seine Leoparden bekannt und die Chancen auf eine Sichtung sind dort höher als in Udawalawe. Garantiert ist eine Begegnung allerdings auch dort nicht. Wir selbst hatten in Udawalawe leider kein Glück mit einer Leopardensichtung, obwohl die Tiere grundsätzlich auch dort vorkommen.
Nach den vielen Eindrücken im Landesinneren zog es uns an die Küste. Unsere letzten Tage in Sri Lanka verbrachten wir in Welligama und Mirissa. Beide Orte haben ihren ganz eigenen Charakter. Welligama ist etwas lebhafter und besonders bei Surfern beliebt, während Mirissa mit entspannten Stränden und traumhaften Sonnenuntergängen punktet. Wir waren während dieser Zeit fast täglich surfen und haben das entspannte Lebensgefühl an der Südküste in vollen Zügen genossen.
Zu den schönsten Ausflugszielen in dieser Region zählen für mich der Turtle Beach, an dem man Schildkröten beobachten kann, sowie Coconut Hill mit seinem spektakulären Ausblick auf den Ozean.
Nach den erlebnisreichen Tagen ging die Reise für uns weiter in eine absolute Traumdestination - die Malediven. Der Flug mit SriLankan Airlines dauerte nur etwa eineinhalb Stunden und verlief vollkommen unkompliziert. Für uns war diese Kombination ideal, da man die beiden Reisziele problemlos miteinander verbinden kann.
Da wir auf den Malediven nur drei Tage verbringen wollten, hatten wir uns bewusst für ein Resort entschieden, das ohne zusätzlichen Wasserflugzeug-Transfer erreichbar war. Stattdessen wurden wir direkt nach unserer Ankunft am Flughafen von einem Mitarbeiter des Resorts empfangen und nach einer kurzen Fahrt mit dem Speed-Boot zu unserer Insel gebracht. Bereits die Anreise fühlte sich an wie der Beginn eines kleinen Paradieses.
Im Resort angekommen, wurden wir mit Trommeln und einem erfrischenden Kokosnusseis begrüßt. Anschließend zeigte uns das Hotelpersonal bei einer Rundfahrt mit dem Golfcart die gesamte Anlage. Schon in diesem Moment wussten wir: Hier würden wir die letzten Tage unserer Reise in vollen Zügen genießen.
Leider hatte ich mir während der Rundreise in Sri Lanka eine kleine Erkältung eingefangen, vermutlich durch die ständigen Temperaturunterschiede und Klimaanlagen. Statt jeden Ausflug mitzunehmen, verbrachten wir also die Tage ganz entspannt zwischen Pool, Strand und Meer, lasen Bücher, genossen die Ruhe und tankten Kraft.
Ein Highlight konnten wir dennoch nicht auslassen: Das Schnorcheln im Haus-Riff. Die Ausrüstung wurde kostenlos zur Verfügung gestellt und schon nach wenigen Minuten im Wasser eröffnete sich eine faszinierende Unterwasserwelt. Zwischen bunten Fischen, Korallen und kristallklaren Wasser fühlte man sich tatsächlich wie mitten in einem Naturfilm. Und natürlich durfte in diesem Film Findet Nemo und seine Freunde nicht fehlen.
Wenn ich heute an diese Kombination aus Sri Lanka und den Malediven zurückdenke, denke ich nicht nur an die einzelnen Sehenswürdigkeiten oder Ausflüge. Ich denke an die Elefanten in Udawalawe, an den Sonnenaufgang auf dem Pidurangala Rock, an die Zugfahrt durch die Teeplantagen, an die Schildkröten im indischen Ozean, an die unzähligen Sonnenuntergänge, an die herzlichen Menschen und an die vielen kleinen Momente dazwischen. Die gesamte Reise hat mich mit einer tiefen Dankbarkeit und Freude erfüllt - und genau deshalb denke ich bis heute so oft und so gerne daran zurück.



