Apulien

Mit der Vespa durch Italien – unser Dolce Vita Abenteuer
Italien
Christiane Seliger
19.08.2026
5 min Lesezeit

Apulien, oder auf Italienisch Puglia, stand schon lange auf meiner Italien-Wunschliste. Kleine weiße Dörfer, endlose Olivenhaine, gutes Essen und dieses besondere italienische Lebensgefühl – genau das wollten wir erleben.

Im März 2025 war es dann endlich soweit. Nach meiner Italienreise durch die Toskana und Sizilien ging es nur kurze Zeit später erneut nach Italien. Dieses Mal führte uns die Reise in den Süden des Landes: nach Apulien.

Unsere Idee klang dabei ziemlich perfekt: eine Vespa mieten und damit durch die Landschaft fahren, kleine Orte entdecken und das Dolce Vita genießen.

Der einzige kleine Haken: Wir hatten beide noch nie wirklich eine Vespa gefahren.

Aber genau solche spontanen Ideen machen am Ende oft die besten Geschichten.

Anreise nach Apulien und unsere Unterkunft in Putignano

Unsere Reise startete mit einem Flug von Berlin nach Bari. Von dort aus ging es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter nach Putignano, unserem Ausgangspunkt für die nächsten Tage.

Die Anreise war überraschend unkompliziert. Der Zug brachte uns entspannt in unseren Urlaubsort und schon während der Fahrt bekamen wir einen ersten Eindruck von Apulien.

Unsere Unterkunft war eine kleine Ferienwohnung mit Frühstück und hat uns direkt begeistert. Besonders die Gastgeber waren unglaublich herzlich und haben uns jeden Tag gefragt, ob alles passt oder ob wir irgendetwas brauchen.

Diese Gastfreundschaft war etwas ganz Besonderes.

Die Wohnung selbst war modern eingerichtet, hatte ein schönes Bad und sogar einen Jacuzzi im Schlafzimmer. Gerade im März war das perfekt, denn die Temperaturen waren noch nicht sommerlich warm. Nach einem Tag voller Erlebnisse im warmen Wasser zu entspannen, war einfach herrlich.

Zum Frühstück gingen wir jeden Morgen ins nahegelegene Restaurant Mirum. Dort konnten wir uns unser Frühstück individuell zusammenstellen und wurden ebenfalls unglaublich freundlich empfangen.

Die Besitzer gaben uns Tipps, brachten uns kleine Antipasti zum Probieren und spendierten uns sogar einmal einen Aperol.

Genau diese kleinen Momente sind es, die für mich das italienische Lebensgefühl ausmachen.

Mit der Vespa durch Apulien: Zwischen Abenteuer und Herausforderung

Natürlich durfte bei unserer Apulienreise eine Sache nicht fehlen: eine Vespa.

Die Vorstellung war romantisch. Durch Olivenhaine fahren, spontan anhalten und die Landschaft genießen. Genau so hatten wir es uns vorgestellt.

Die Realität begann allerdings etwas anders.

Als die Vespa vor uns stand, schauten wir uns erstmal an und dachten: „Okay, das wird interessant.“

Denn tatsächlich hatten wir beide kaum Erfahrung mit Zweirädern. Keine Routine, kein Fahrgefühl und dazu noch der italienische Verkehr.

Nach einem kleinen Aperol zur mentalen Vorbereitung wagten wir uns schließlich auf die Straße.

Die ersten Kilometer waren aufregend. Besonders der Verkehr in Süditalien ist eine Erfahrung für sich. Es wird gehupt, überholt und gefahren, als gäbe es keine Regeln.

Für jemanden, der gerade erst seine ersten Vespa-Erfahrungen sammelt, kann das durchaus herausfordernd sein.

Wir tasteten uns langsam heran und erkundeten erstmal Putignano und die nähere Umgebung.

Rückblickend war genau diese Mischung aus Unsicherheit, Abenteuer und spontanen Entscheidungen das, was diese Reise so besonders gemacht hat.

Putignano: Kleine Gassen, italienisches Essen und Dolce Vita

Putignano selbst hat uns mit seinem Charme überrascht.

Abends schlenderten wir durch die kleinen Gassen, vorbei an Lichterketten, Pflanzenkübeln und liebevoll dekorierten Häusern.

Besonders ein Restaurant in einem Kellergewölbe ist uns im Gedächtnis geblieben. Dort gab es unter anderem eine Pizza mit Pistazien – und sie war unglaublich lecker.

Auch die Atmosphäre war genau das, was wir uns von Italien erhofft hatten: gemütliche Gassen, gutes Essen und dieses Gefühl, dass das Leben hier einfach etwas langsamer läuft.

Alberobello: Die berühmten Trulli von Apulien

Ein absolutes Highlight unserer Reise war unser Ausflug nach Alberobello.

https://gyg.me/wp6kxmrt (Rundgang durch Alberobello mit einem Einheimischen)

Mit der Vespa fuhren wir durch die Landschaft Apuliens und durchquerten wunderschöne Olivenhaine. Alleine die Fahrt war schon ein Erlebnis.

In Alberobello angekommen, parkten wir etwas außerhalb des Zentrums und liefen die letzten Minuten zu Fuß.

Schon beim ersten Anblick der weißen Häuser mit den typischen Trulli-Dächern wussten wir: Dieser Ort ist wirklich besonders.

Zum Glück waren wir im März unterwegs. Alberobello ist inzwischen sehr bekannt und besonders in der Hauptsaison sicherlich extrem voll. Während unseres Besuchs konnten wir die kleinen Gassen noch relativ entspannt erleben.

Wir schlenderten durch die Straßen, besuchten Souvenirshops, tranken Kaffee, aßen Eis und genossen einfach die Atmosphäre.

Besonders schön waren die kleinen Dachterrassen, die man teilweise über Geschäfte erreichen konnte. Plötzlich stand man mitten auf einem weißen Trullo und hatte einen wunderschönen Blick über die Stadt.

Ein perfekter Moment, um einfach stehen zu bleiben und den Augenblick zu genießen.

Bari entdecken: Stadtleben statt Vespa-Abenteuer

Für unseren Ausflug nach Bari entschieden wir uns bewusst gegen die Vespa und nutzten stattdessen die öffentlichen Verkehrsmittel.

Und das war definitiv die richtige Entscheidung.

Bari ist deutlich lebendiger und chaotischer als die kleinen Orte in der Umgebung.

Wir schlenderten durch die Stadt, gingen shoppen und erkundeten die Straßen.

Eigentlich hatten wir auch eine Bootstour geplant, um die Küste und die Höhlen rund um Apulien zu entdecken.

https://gyg.me/GtwS6g6E (Sunset-Bootstour mit Aperitif)

Aufgrund des starken Windes entschieden wir uns jedoch dagegen. Da ich schnell seekrank werde, war das wahrscheinlich sogar die bessere Entscheidung.

Nicht jeder Plan muss umgesetzt werden – manchmal entstehen gerade dadurch die schönsten Tage.

Polignano a Mare, Locorotondo und italienische Genussmomente

Natürlich standen auch weitere Orte auf unserer Liste.

Locorotondo konnten wir kurz besuchen und waren begeistert von den weißen Häusern und den kleinen Gassen.

Auch Polignano a Mare durfte nicht fehlen.

https://gyg.me/uivvxWjI (Besichtigung der Grotten in Polignano a Mare)

Dort machten wir unter anderem eine kleine Grottentour und erkundeten die beeindruckende Küste.

Was uns aber genauso im Gedächtnis geblieben ist: das Essen.

Die italienischen Essenszeiten waren für uns zunächst ungewohnt. Wer um 18 Uhr essen gehen möchte, wird in vielen Restaurants eher fragend angeschaut.

Nach einigen Tagen hatten wir uns aber daran gewöhnt und saßen teilweise erst gegen 23 Uhr beim Abendessen.

Und genau das gehört irgendwie dazu.

Das Essen in Apulien war fantastisch. Pizza, Pasta und regionale Spezialitäten haben uns jeden Tag aufs Neue begeistert.

Unser Fazit zur Apulien Reise

Unsere Reise nach Apulien war nicht perfekt geplant – und genau deshalb war sie perfekt.

Wir haben nicht jeden bekannten Ort gesehen. Ostuni, Monopoli und viele weitere Orte stehen weiterhin auf unserer Wunschliste.

Aber darum ging es auch gar nicht.

Wir wollten Italien erleben, nicht einfach nur Sehenswürdigkeiten abhaken.

Wir wollten durch Gassen schlendern, italienischen Kaffee trinken, spontan irgendwo anhalten und das Leben genießen.

Und genau das haben wir gemacht.

Apulien bedeutet für mich Dolce Vita: herzliche Menschen, gutes Essen, wunderschöne Landschaften und dieses besondere Gefühl, dass alles ein bisschen langsamer und leichter wird.

Eine Reise, die definitiv nach Wiederholung ruft.
 

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Sri Lanka

Sri Lanka und Malediven - die perfekte Kombination aus Abendteuer und Erholung

Sri Lanka Rundreise mit Malediven: Meine perfekte Kombination aus Abenteuer, Natur und Erholung Wenn mich jemand nach einer Reise fragt, die Abenteuer, Natur, Kultur und Entspannung miteinander verbindet, fällt mir sofort eine Kombination ein: eine S
Christiane Seliger
19.08.2026
5 min Lesezeit

Sri Lanka Rundreise mit Malediven: Meine perfekte Kombination aus Abenteuer, Natur und Erholung

Wenn mich jemand nach einer Reise fragt, die Abenteuer, Natur, Kultur und Entspannung miteinander verbindet, fällt mir sofort eine Kombination ein: eine Sri Lanka Rundreise mit anschließendem Urlaub auf den Malediven.

Genau diese Reise habe ich 2025 selbst gemacht – und obwohl seitdem einige neue Erlebnisse dazugekommen sind, denke ich noch immer regelmäßig daran zurück. Nicht, weil danach nichts Spannendes passiert ist, sondern weil diese Reise so viele unterschiedliche Momente vereint hat: aufregende Tierbeobachtungen, beeindruckende Landschaften, herzliche Begegnungen und schließlich ein paar entspannte Tage im Paradies.

Sri Lanka ist ein Land voller Gegensätze. Auf einer einzigen Reise erlebt man historische Tempel, grüne Teeplantagen, wilde Nationalparks, traumhafte Strände und eine Kultur, die unglaublich lebendig ist.

Gleichzeitig ist Sri Lanka nicht perfekt organisiert – und genau das macht für mich einen Teil des Charmes aus. Der chaotische Verkehr, die bunten Straßen, die spontanen Begegnungen und die herzliche Gastfreundschaft der Menschen machen jede Fahrt und jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer.

Unsere Route durch Sri Lanka führte uns von den kulturellen Highlights rund um Sigiriya über die berühmte Zugstrecke nach Ella und eine Elefanten-Safari im Udawalawe Nationalpark bis an die Südküste. Zum Abschluss ging es für einige entspannte Tage auf die Malediven – die perfekte Ergänzung nach zwei intensiven Wochen voller Eindrücke.

Unsere Sri Lanka Route: Von Sigiriya bis an die Südküste

Unsere Rundreise durch Sri Lanka begann in Sigiriya, einer Region, die für viele Reisende zu den absoluten Highlights des Landes gehört.

Hier verbrachten wir zwei Nächte – und schon der erste Stopp zeigte uns, warum Sri Lanka als eines der abwechslungsreichsten Reiseziele Asiens gilt.

Zwischen historischen Bauwerken, tropischer Natur und einer beeindruckenden Tierwelt gibt es in dieser Gegend unglaublich viel zu entdecken.

Sigiriya und Pidurangala Rock: Der perfekte Sonnenaufgang über Sri Lanka

Natürlich durfte bei unserer Reise eines der bekanntesten Wahrzeichen Sri Lankas nicht fehlen: der berühmte Lion Rock.

Noch beeindruckender fand ich persönlich allerdings den Aufstieg zum Pidurangala Rock. Von dort oben hat man einen spektakulären Blick auf den Lion Rock und die umliegende Landschaft – besonders zum Sonnenaufgang.

Für diesen Moment standen wir sehr früh auf.

Über unser Hotel organisierten wir uns ein Tuk-Tuk, das uns noch im Dunkeln zum Ausgangspunkt brachte. Als wir ankamen, war es tatsächlich noch komplett dunkel und die Umgebung wirkte fast ein wenig geheimnisvoll.

Vor der Reise hatte ich gelesen, dass es sich beim Pidurangala Rock um eine leichte Wanderung handelt. Also machte ich das, was ich in warmen Ländern häufiger mache: Ich startete in Flip-Flops und einem langen Kleid.

Das Kleid war tatsächlich gar keine schlechte Entscheidung, denn der Weg führt zunächst durch einen Tempelbereich, in dem Schultern und Knie bedeckt sein müssen.

Die Flip-Flops hingegen waren definitiv nicht die beste Idee.

Pidurangala Rock Wanderung: Warum feste Schuhe die bessere Wahl sind

Von einer entspannten kleinen Wanderung würde ich persönlich nicht sprechen.

Der Weg führt über zahlreiche unregelmäßige Stufen stetig bergauf. Kurz vor dem Aussichtspunkt wird es deutlich anspruchsvoller und aus der Wanderung wird eher eine kleine Kletterpartie.

Um den Gipfel zu erreichen, muss man über große Felsen steigen und sich teilweise den besten Weg suchen.

Mit Flip-Flops war das eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde – allerdings nicht unbedingt eine, die ich wiederholen möchte.

Mein Tipp für alle, die den Pidurangala Rock besuchen möchten: Zieht feste Schuhe an. Sie machen den Aufstieg deutlich angenehmer und sicherer.

Oben angekommen waren die Strapazen jedoch sofort vergessen.

Als die Sonne langsam über der Landschaft Sri Lankas aufging und der Lion Rock aus dem Morgennebel auftauchte, wussten wir sofort, warum dieser Ort zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas gehört.

Dieser Moment war einer der Höhepunkte unserer gesamten Reise.

Lion Rock oder Pidurangala Rock: Welche Wanderung lohnt sich mehr?

Der Lion Rock ist ohne Frage eines der bekanntesten Wahrzeichen Sri Lankas und für viele Erstbesucher ein absolutes Muss.

Der historische Felsen mit seiner beeindruckenden Lage und Geschichte ist einzigartig. Allerdings ist der Eintritt deutlich teurer und lag bei unserem Besuch bei rund 30 US-Dollar pro Person.

Der Pidurangala Rock kostet dagegen nur einen Bruchteil davon und bietet meiner Meinung nach den spektakuläreren Blick, weil man von dort aus den Lion Rock selbst sehen kann.

Wenn ich heute noch einmal nach Sri Lanka reisen würde, würde ich wahrscheinlich wieder den Pidurangala Rock wählen.

Für eine erste Sri Lanka Reise würde ich trotzdem empfehlen, beide Orte einzuplanen. Sie bieten zwei völlig unterschiedliche Perspektiven auf diese beeindruckende Region.

Affen, Tempel und kleine Momente: Das macht Sri Lanka besonders

Was mir neben den großen Sehenswürdigkeiten besonders gefallen hat, waren die kleinen Begegnungen unterwegs.

Während unserer Wanderungen begegneten wir immer wieder Affen, die durch die Bäume sprangen oder entspannt am Wegesrand saßen.

Sie kamen erstaunlich nah, wirkten dabei aber völlig ruhig.

Genau diese unerwarteten Momente sind es, die Reisen für mich besonders machen. Nicht nur die Sehenswürdigkeiten selbst bleiben im Gedächtnis, sondern auch die Situationen dazwischen.

Dambulla und Kandy: Kultur und die berühmteste Zugfahrt Sri Lankas

Nach unseren Tagen rund um Sigiriya ging unsere Sri Lanka Rundreise weiter Richtung Kandy.

Auf dem Weg dorthin legten wir einen Stopp am Dambulla Cave Temple ein – einem der bedeutendsten kulturellen Highlights Sri Lankas.

Der buddhistische Höhlentempel besteht aus mehreren miteinander verbundenen Höhlen, die mit beeindruckenden Buddha-Statuen, farbenfrohen Wandmalereien und jahrhundertealter Geschichte gefüllt sind.

Schon beim Betreten der Anlage spürt man, dass dieser Ort nicht nur eine Sehenswürdigkeit für Besucher ist, sondern bis heute eine wichtige religiöse Bedeutung für die Menschen vor Ort hat.

Gerade diese Mischung aus Kultur, Spiritualität und Geschichte macht viele Orte in Sri Lanka so besonders.

Kandy: Das kulturelle Herz Sri Lankas

Unsere nächste Station war Kandy, die ehemalige Königsstadt im Zentrum des Landes.

Die Stadt gilt als kulturelles Zentrum Sri Lankas und ist vor allem für den berühmten Zahntempel bekannt. Auch wenn wir nur eine Nacht dort verbrachten, war Kandy für uns der perfekte Ausgangspunkt für eines der absoluten Highlights jeder Sri-Lanka-Reise:

Die Zugfahrt von Kandy nach Ella.

Diese Strecke zählt nicht ohne Grund zu den schönsten Zugfahrten der Welt.

Zugfahrt von Kandy nach Ella: Durch Teeplantagen und Berglandschaften

Schon vor unserer Reise hatten wir gehört, dass die Zugfahrt von Kandy nach Ella ein Erlebnis für sich sein soll.

Und tatsächlich: Sie hielt alles, was wir uns davon versprochen hatten.

Die Bahn schlängelt sich langsam durch die grünen Berge des Hochlands, vorbei an endlosen Teeplantagen, Wasserfällen, kleinen Dörfern und beeindruckenden Aussichtspunkten.

Besonders schön war, dass man während der gesamten Fahrt nicht nur aus dem Fenster schaut, sondern wirklich Teil der Landschaft wird.

Die offenen Türen, der Fahrtwind und die wechselnden Ausblicke machen diese Zugfahrt zu einem Erlebnis, das man nicht einfach nur fotografiert – man erlebt es.

Mein Tipp für alle, die diese Zugstrecke ebenfalls planen:

Reserviert die Tickets unbedingt frühzeitig. Gerade die beliebten Plätze in den schöneren Klassen sind schnell vergeben.

Wir hatten unsere Tickets vorab organisiert und waren froh darüber, denn die Strecke zwischen Kandy und Ella gehört zu den beliebtesten Aktivitäten in Sri Lanka.

Ella: Wandern, Natur und entspannte Atmosphäre

Nach der Zugfahrt erreichten wir Ella – einen kleinen Ort mitten in den Bergen, der sich deutlich entspannter anfühlt als viele andere Stationen unserer Sri Lanka Rundreise.

Ella ist besonders bei Naturliebhabern, Wanderern und Backpackern beliebt.

Der Ort verbindet wunderschöne Landschaften mit gemütlichen Cafés, kleinen Restaurants und einer entspannten Atmosphäre.

Hier verbrachten wir zwei Nächte und nutzten die Zeit, um die Umgebung zu erkunden.

Little Adam’s Peak: Eine einfache Wanderung mit großer Aussicht

Eines unserer Highlights in Ella war die Wanderung zum Little Adam’s Peak.

Im Vergleich zum Pidurangala Rock ist der Aufstieg deutlich einfacher und auch für weniger erfahrene Wanderer gut machbar.

Der Weg führt durch grüne Landschaften und Teeplantagen und bietet bereits während der Wanderung tolle Ausblicke.

Obwohl die Wanderung unkompliziert ist, lohnt sich der Aufstieg besonders wegen der Aussicht vom Gipfel.

Für alle, die in Ella nicht viel Zeit haben, ist der Little Adam’s Peak deshalb eine Sehenswürdigkeit, die ich definitiv empfehlen würde.

Nine Arch Bridge: Das bekannte Fotomotiv in Ella

Natürlich durfte auch die berühmte Nine Arch Bridge nicht fehlen.

Die historische Eisenbahnbrücke gehört zu den bekanntesten Fotospots Sri Lankas und ist nur einen kurzen Spaziergang von Ella entfernt.

Wir haben dort einen klassischen Fotostopp eingelegt – und auch wenn der Ort inzwischen sehr bekannt ist, lohnt sich der Besuch.

Besonders schön ist der Moment, wenn ein Zug über die Brücke fährt und sich durch die grüne Landschaft bewegt.

Auch hier zeigt sich wieder, was Sri Lanka so besonders macht: Selbst bekannte Sehenswürdigkeiten wirken durch die natürliche Umgebung noch einmal ganz anders.

Udawalawe Nationalpark: Elefanten-Safari als eines der größten Highlights unserer Sri Lanka Reise

Nach den kulturellen Sehenswürdigkeiten, den Bergen und den beeindruckenden Landschaften im Landesinneren wartete eines der Erlebnisse auf uns, auf das ich mich besonders gefreut hatte: eine Safari in Sri Lanka.

Zwei Tage verbrachten wir in der Region rund um den Udawalawe Nationalpark – und dieser Aufenthalt gehört bis heute zu meinen schönsten Reiseerinnerungen.

Wer Elefanten liebt, sollte den Udawalawe Nationalpark bei einer Sri Lanka Rundreise unbedingt einplanen.

Schon während der ersten Minuten unserer Safari wurde klar, warum dieser Nationalpark so beliebt ist.

Immer wieder tauchten neue Elefantenherden auf. Manche Tiere liefen entspannt durch die Landschaft, andere standen direkt neben den Wegen oder bewegten sich langsam durch das hohe Gras.

Teilweise hatten wir tatsächlich das Gefühl, von einer Elefantenfamilie zur nächsten zu fahren.

Für viele Menschen sind Elefanten ein Symbol für Sri Lanka – und sie in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, war für mich ein unglaublich besonderer Moment.

Anders als in Zoos oder Tierparks erlebt man hier Tiere, die einfach ihrem natürlichen Rhythmus folgen.

Genau diese Nähe zur Natur macht eine Safari in Sri Lanka für mich so einzigartig.

Udawalawe oder Yala Nationalpark: Welcher Nationalpark lohnt sich mehr?

Bei der Planung einer Sri Lanka Rundreise stellt sich vielen Reisenden die Frage: Udawalawe oder Yala Nationalpark?

Beide Nationalparks haben ihre eigenen Stärken.

Der Yala Nationalpark ist besonders bekannt für seine Leopardenpopulation. Die Chance, einen Leoparden zu sehen, ist dort höher als in vielen anderen Nationalparks Sri Lankas.

Allerdings gibt es auch im Yala Nationalpark keine Garantie für eine Sichtung.

Der Udawalawe Nationalpark ist dagegen vor allem für seine Elefanten bekannt und bietet sehr gute Möglichkeiten, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten.

Da Elefanten zu meinen absoluten Lieblingstieren gehören, war Udawalawe für mich persönlich die perfekte Wahl.

Eine Leoparden-Sichtung hatten wir dort zwar nicht – allerdings hätte dieser Moment unsere Safari kaum schöner machen können. Die Begegnungen mit den Elefanten waren für mich bereits etwas ganz Besonderes.

Sri Lankas Südküste: Entspannung nach vielen Erlebnissen

Nach den vielen Eindrücken im Landesinneren führte uns unsere Route weiter Richtung Süden.

Nach Tagen voller Kultur, Wanderungen und Safari freuten wir uns darauf, etwas langsamer zu machen und das Meer zu genießen.

Unsere letzten Tage in Sri Lanka verbrachten wir in Weligama und Mirissa – zwei Orte an der Südküste, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Weligama und Mirissa: Surfen, Strände und Sonnenuntergänge

Weligama ist besonders bei Surfern beliebt und bietet ideale Bedingungen für Anfänger und alle, die ihre ersten Erfahrungen auf dem Brett sammeln möchten.

Mirissa hingegen wirkt etwas entspannter und ist bekannt für seine schönen Strände, gemütlichen Restaurants und spektakulären Sonnenuntergänge.

Wir verbrachten in dieser Zeit viel Zeit am Meer, gingen fast täglich surfen und genossen dieses besondere Lebensgefühl, das die Südküste Sri Lankas ausstrahlt.

Nach den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage war es schön, einfach mal weniger zu planen und den Moment zu genießen.

Die schönsten Ausflüge rund um Weligama und Mirissa

Auch an der Südküste gibt es einige Orte, die man während einer Sri Lanka Reise nicht verpassen sollte.

Besonders gefallen haben mir:

Turtle Beach

Am Turtle Beach kann man mit etwas Glück Meeresschildkröten beobachten, die relativ nah an die Küste kommen.

Diese Begegnungen wirken zunächst fast unwirklich: Man steht im Wasser und plötzlich taucht neben einem eine Schildkröte auf.

Auch wenn man natürlich respektvoll Abstand halten sollte, sind solche Momente etwas, das man nicht so schnell vergisst.

Coconut Hill in Mirissa

Ein weiterer schöner Ort ist Coconut Hill in Mirissa.

Die kleine Landzunge mit den vielen Palmen bietet einen wunderschönen Blick über den Indischen Ozean und ist besonders zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang ein beliebter Fotospot.

Für mich waren es genau diese ruhigen Momente am Meer, die einen perfekten Ausgleich zu den vielen Abenteuern der ersten Hälfte unserer Reise geschaffen haben.

Nach fast zwei Wochen voller Eindrücke, Begegnungen und neuer Erfahrungen hieß es jedoch langsam Abschied nehmen von Sri Lanka.

Doch unsere Reise war noch nicht vorbei.

Denn als nächstes wartete ein kompletter Kontrast auf uns:

Die Malediven.

Meine Ausflugstipps für dich:

Italien

Rom - die ewige Stadt

Rom und ich – das ist tatsächlich eine ganz besondere Geschichte. Schon bei meinem ersten Besuch im Jahr 2023 hatte ich sofort dieses Gefühl: Diese Stadt lässt mich nicht mehr los. Damals hatte ich nur drei Tage Zeit und habe natürlich die klassische
Christiane Seliger
19.08.2026
5 min Lesezeit

Rom und ich – das ist tatsächlich eine ganz besondere Geschichte.

Schon bei meinem ersten Besuch im Jahr 2023 hatte ich sofort dieses Gefühl: Diese Stadt lässt mich nicht mehr los.

Damals hatte ich nur drei Tage Zeit und habe natürlich die klassischen Rom Sehenswürdigkeiten besucht: den Petersdom, das Kolosseum, das Forum Romanum, die Spanische Treppe, den Trevi-Brunnen und das wunderschöne Viertel Trastevere.

Aber Rom besteht nicht nur aus berühmten Bauwerken.

Was mir damals besonders gefallen hat, waren die kleinen Momente dazwischen: durch enge Gassen schlendern, spontan in ein Restaurant gehen, einen Aperol auf einer Piazza trinken und einfach dieses besondere italienische Lebensgefühl aufsaugen.

Schon nach meiner ersten Reise war klar:

Ich komme wieder.

Und tatsächlich dauerte es nicht lange.

2026 war es erneut so weit – diesmal als Teil unserer Sardinien- und Amalfiküste-Reise. Nach unserem Roadtrip über Sardinien flogen wir am Abend von Cagliari nach Rom.

Natürlich wäre es keine Rom-Reise von mir, wenn nicht direkt am Anfang irgendetwas schiefgehen würde.

Denn genau das gehört irgendwie auch zu Italien dazu: ein bisschen Chaos, viel Improvisation und am Ende funktioniert es meistens trotzdem.

Rom Flughafen Transfer: Warum Ciampino etwas komplizierter ist als Fiumicino

Wir flogen mit Ryanair von Cagliari nach Rom Ciampino.

Wer über den Flughafen Fiumicino anreist, hat es relativ einfach: Mit dem Leonardo Express kommt man direkt zum Hauptbahnhof Roma Termini und ist schnell mitten in der Stadt.

Ciampino funktioniert allerdings etwas anders.

Unser Plan war eigentlich unkompliziert: Vom Flughafen mit dem Bus in die Innenstadt fahren und anschließend zu unserer Unterkunft weitergehen.

Die Realität sah etwas anders aus.

Nach unserer Landung standen wir nachts an der Bushaltestelle und suchten unseren Bus. Das Problem: Die Haltestellen waren nicht ganz so eindeutig ausgeschildert, wie wir erwartet hatten.

Und dann begann das typische römische Verkehrschaos.

Wir wurden von einer Bushaltestelle zur nächsten geschickt. Ein Fahrer meinte, wir müssten dort warten, ein anderer schickte uns wieder zurück. Jeder hatte eine andere Information.

Nach ungefähr 30 Minuten waren wir genauso schlau wie vorher.

Natürlich schaute ich irgendwann bei Uber nach.

Der Preis: knapp 80 Euro.

Im Notfall wäre das natürlich möglich gewesen, aber wir wollten noch nicht aufgeben.

Dann kam unser persönlicher Rom-Moment:

Ein Busfahrer, ein Reisender mit Englischkenntnissen und ich mitten dazwischen.

Also habe ich kurzerhand zwischen Italienisch und Englisch übersetzt.

Und plötzlich war alles ganz einfach.

Der Busfahrer lachte, winkte uns heran und sagte sinngemäß:

“Kommt, steigt ein, ich nehme euch mit.”

Und genau solche Situationen liebe ich an Italien.

Nicht alles läuft perfekt – aber irgendwie findet sich immer eine Lösung.

Irgendwann mitten in der Nacht kamen wir endlich in Rom an und konnten in unsere Unterkunft einchecken.

Wir waren müde und ziemlich fertig, aber rückblickend gehört genau dieses kleine Chaos mittlerweile fast zu meinen Italien-Erinnerungen dazu.

Rom Sehenswürdigkeiten entdecken: Warum man die Stadt nicht stressen sollte

Nach der kurzen Nacht wollten wir natürlich direkt los und Rom erkunden.

Auch wenn ich bereits einmal dort gewesen war, gibt es in dieser Stadt immer wieder neue Ecken zu entdecken.

Mein größter Tipp für Rom:

Versucht nicht, alles abzuhaken.

Rom ist keine Stadt, die man einfach besucht und danach eine Liste abhakt. Rom lebt von den kleinen Straßen, den Cafés, den Plätzen und den Momenten dazwischen.

Unser erster Programmpunkt waren die Katakomben von Rom.

Katakomben von Rom: Spannende Geschichte, aber nicht mein persönlicher Favorit

Ich kannte bereits die berühmten Katakomben von Paris und war deshalb sehr gespannt, wie die römischen Katakomben im Vergleich wirken würden.

Die Katakomben von Rom sind definitiv interessant und besonders für Geschichtsinteressierte einen Besuch wert.

Die unterirdischen Anlagen entstanden vor allem in den ersten Jahrhunderten nach Christus und geben einen spannenden Einblick in die frühe christliche Geschichte Roms.

Eine Besichtigung ist nur mit Führung möglich. Alleine darf man die Katakomben nicht betreten.

Was man allerdings wissen sollte:

Wer spektakuläre Knochenkammern wie in Paris erwartet, könnte enttäuscht sein.

Es gibt zwar Räume mit Skeletten und menschlichen Überresten, aber der große visuelle Wow-Effekt blieb bei mir persönlich aus.

Trotzdem fand ich den Besuch spannend, weil man eine ganz andere Seite Roms kennenlernt – abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten wie Kolosseum und Trevi-Brunnen.

Hop-on-Hop-off-Bus Rom: Lohnt sich die Stadtrundfahrt wirklich?

Nach den Katakomben ging es weiter Richtung Innenstadt.

Wir entschieden uns spontan für eine Hop-on-Hop-off-Tour in Rom, weil ich dieses Konzept einfach einmal ausprobieren wollte.

Mein Fazit:

Es war nicht schlecht – aber bei einem zweiten Besuch würde ich es wahrscheinlich anders machen.

Der Grund:

Viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Rom liegen relativ nah beieinander und lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden.

Vom Trevi-Brunnen zur Spanischen Treppe, weiter zur Piazza Navona oder durch Trastevere – genau diese Wege machen Rom eigentlich aus.

Bei der Hop-on-Hop-off-Tour bist du außerdem nicht direkt an den Sehenswürdigkeiten. Du steigst aus und musst trotzdem noch ein Stück laufen.

Wir stiegen beispielsweise am Trevi-Brunnen aus und entschieden spontan, nicht wieder zur Haltestelle zurückzugehen.

Und genau diese Entscheidung war wahrscheinlich eine der besten.

Wir liefen einfach los.

Durch kleine Gassen, vorbei an Geschäften und Cafés, machten eine Pause mit Latte Macchiato, schauten in Schaufenster und genossen den Nachmittag ohne festen Plan.

Und genau so würde ich Rom heute jedem empfehlen.

Weniger Stress.

Mehr treiben lassen.

Die schönsten Rom Sehenswürdigkeiten: Kolosseum, Plätze und das echte Dolce Vita erleben

Nach unserem Spaziergang durch die Innenstadt wurde mir wieder bewusst, warum ich Rom so besonders finde.

Natürlich gibt es die berühmten Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, den Petersdom oder den Trevi-Brunnen. Aber das eigentliche Erlebnis entsteht oft nicht beim Abhaken dieser Orte, sondern auf dem Weg dorthin.

Eine kleine Gasse, ein verstecktes Café, ein spontaner Aperitivo oder ein Platz, an dem man einfach sitzen bleibt – genau diese Momente machen für mich den Zauber Roms aus.

Rom zu Fuß entdecken: Warum Spaziergänge oft schöner sind als Sightseeing-Marathons

Bei meinem ersten Besuch 2023 wollte ich natürlich möglichst viel sehen. Das ist beim ersten Mal auch völlig verständlich.

Man möchte das Kolosseum sehen, Fotos am Trevi-Brunnen machen, den Petersdom besuchen und möglichst viele bekannte Orte kennenlernen.

Beim zweiten Besuch habe ich Rom deutlich entspannter erlebt.

Ich habe gemerkt: Die Stadt funktioniert nicht nach dem Prinzip „je mehr Sehenswürdigkeiten, desto besser“.

Rom ist eine Stadt, in der man Zeit braucht.

Zeit für einen Kaffee am Morgen, eine Pause im Schatten, ein langes Abendessen und einen Spaziergang durch beleuchtete Straßen.

Mein persönlicher Tipp für eine Rom-Reise:

Plant nicht jeden Moment durch.

Lasst bewusst Platz für spontane Entdeckungen.

Private Rom Tour: Warum ich heute eher eine individuelle Tour wählen würde

Wenn das Budget vorhanden ist, würde ich bei einem weiteren Besuch tatsächlich eher eine private Tour durch Rom buchen.

Damit meine ich nicht, sich von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen zu lassen, sondern die Stadt entspannt aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Eine Vespa-Tour mit Fahrer, eine Fahrt im Oldtimer oder eine private Stadtrundfahrt am Abend stelle ich mir unglaublich schön vor.

Gerade wenn die Sonne untergeht und die historischen Gebäude beleuchtet sind, bekommt Rom noch einmal eine ganz andere Atmosphäre.

Was ich dagegen nicht empfehlen würde:

Selbst mit dem Auto durch Rom fahren.

Der Verkehr ist wirklich speziell.

Roller kommen aus allen Richtungen, Straßen sind voll und Parkplätze sind schwer zu finden. Wenn man Rom genießen möchte, sollte man das Auto lieber stehen lassen.

Trevi-Brunnen, Spanische Treppe und Piazza Navona: Die klassischen Rom Sehenswürdigkeiten

Natürlich gehören die berühmten Orte trotzdem zu jeder ersten Rom-Reise dazu.

Trevi-Brunnen in Rom

Der Trevi-Brunnen ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Orte der Stadt.

Auch wenn dort fast immer viele Menschen stehen, lohnt sich ein Besuch.

Mein Tipp:

Geht früh morgens oder spät abends hin.

Tagsüber ist der Platz oft extrem voll. Am Abend, wenn die Gebäude beleuchtet sind und die meisten Tagestouristen verschwunden sind, wirkt der Trevi-Brunnen deutlich magischer.

Spanische Treppe

Auch die Spanische Treppe gehört zu den klassischen Fotospots in Rom.

Die Treppe selbst ist nicht riesig, aber die Umgebung mit den eleganten Straßen, Geschäften und Cafés macht den Besuch besonders.

Piazza Navona

Die Piazza Navona gehört für mich zu den schönsten Plätzen Roms.

Hier merkt man besonders dieses typische italienische Lebensgefühl:

Menschen sitzen draußen, Straßenkünstler treten auf und rundherum befinden sich historische Gebäude.

Genau hier hatte ich bereits bei meiner ersten Rom-Reise eine unglaublich gute Pizza gegessen.

Deshalb wollte ich unbedingt zurück.

Und tatsächlich:

Die Pizza war wieder fantastisch.

Ich glaube, genau diese kleinen Orte mit persönlichen Erinnerungen machen Reisen so besonders.

Man kommt nicht nur wegen des Essens zurück, sondern wegen des Gefühls, das damit verbunden ist.

Rooftop-Bar Rom: Abend mit Blick auf das beleuchtete Kolosseum

Einer der schönsten Abende unserer Rom-Reise war unser Besuch in einer Bar mit Blick auf das Kolosseum.

Ich hatte den Tisch beziehungsweise den Platz vorher reserviert, was ich bei solchen Locations unbedingt empfehlen würde.

Gerade in Rom sind beliebte Aussichtspunkte und Rooftop-Bars schnell ausgebucht.

Die Bar selbst war nicht klassisch auf einem hohen Dach, aber die Aussicht war trotzdem beeindruckend.

Vor uns lag das beleuchtete Kolosseum, während wir Cocktails tranken und den Abend langsam ausklingen ließen.

Im Preis enthalten waren verschiedene Getränke, Wasser und kleine Snacks wie Chips und Oliven. Es gab einen Mindestverzehr pro Person, aber für diese besondere Atmosphäre war es das für uns wert.

Das Kolosseum bei Nacht zu sehen, während die Stadt langsam ruhiger wird, gehört definitiv zu den Momenten, die ich von Rom besonders in Erinnerung behalten werde.

Rom im Sommer: Meine Erfahrungen mit Hitze und Menschenmassen

Viele fragen sich: Wann ist die beste Reisezeit für Rom?

Meine Antwort:

Das hängt stark von den eigenen Vorlieben ab.

Ich persönlich war im August in Rom und fand diese Zeit wunderschön.

Ja, es war heiß.

Sehr heiß sogar.

Gerade mittags sollte man die Temperaturen nicht unterschätzen. Bei meinem Besuch haben wir erlebt, dass einige Menschen aufgrund der Hitze Kreislaufprobleme bekommen haben.

Für mich persönlich hatte der August aber auch Vorteile:

  • lange, warme Abende
  • wunderschöne Sonnenuntergänge
  • lebendige Atmosphäre
  • perfektes Wetter für Aperitivo draußen

Wenn du Hitze nicht gut verträgst, würde ich eher den Frühling oder Herbst empfehlen.

April, Mai, September und Oktober sind wahrscheinlich die angenehmsten Monate für eine Rom-Reise.

Die Temperaturen sind milder und viele Sehenswürdigkeiten lassen sich entspannter erkunden.

Rom Tipps für 3 bis 5 Tage: So würde ich die Stadt heute planen

Nach zwei Besuchen in Rom würde ich sagen:

Drei Tage reichen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.

Für ein wirklich entspanntes Rom-Erlebnis würde ich aber eher fünf Tage einplanen.

Meine Empfehlung:

Rom in 3 Tagen

Perfekt für Erstbesucher:

  • Kolosseum und Forum Romanum
  • Vatikan und Petersdom
  • Trevi-Brunnen
  • Spanische Treppe
  • Piazza Navona
  • Trastevere

Rom in 5 Tagen

Zusätzlich:

  • Katakomben von Rom
  • weniger bekannte Viertel entdecken
  • längere Cafépausen
  • Tagesausflug in die Umgebung möglich
  • mehr Zeit zum Genießen

Denn genau das ist Rom:

Nicht nur Sehenswürdigkeiten.

Sondern Atmosphäre.

Mein Fazit zu Rom: Warum ich die ewige Stadt immer wieder besuchen würde

Nach zwei Reisen nach Rom kann ich sagen: Diese Stadt lässt sich nicht einfach abhaken.

Natürlich gehören Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, der Petersdom, der Trevi-Brunnen und das Forum Romanum zu jeder ersten Rom-Reise dazu. Aber für mich ist Rom vor allem das, was zwischen diesen bekannten Orten passiert.

Es sind die kleinen Gassen am Abend, ein Espresso an einer italienischen Bar, eine spontane Pizza auf einer Piazza und diese Mischung aus Chaos, Geschichte und Lebensfreude, die Rom so besonders macht.

Meine wichtigsten Rom Tipps kurz zusammengefasst

Wie viele Tage braucht man für Rom?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen drei Tage aus. Wer Rom aber wirklich entspannt erleben möchte, sollte meiner Meinung nach eher fünf Tage einplanen. So bleibt genug Zeit für Sightseeing, gutes Essen und spontane Entdeckungen.

Wann ist die beste Reisezeit für Rom?
Das hängt von den eigenen Vorlieben ab. Ich persönlich war im August in Rom und habe die warmen Abende und die besondere Sommeratmosphäre sehr genossen. Allerdings sollte man die Hitze nicht unterschätzen. Wer mildere Temperaturen bevorzugt, ist im Frühling oder Herbst mit April, Mai, September oder Oktober wahrscheinlich besser aufgehoben.

Sollte man Tickets für Rom Sehenswürdigkeiten vorab buchen?
Ja, unbedingt. Besonders für das Kolosseum, das Forum Romanum und den Vatikan lohnt es sich, Tickets vorab zu reservieren. So spart man Wartezeit und kann die Reise entspannter genießen.

Wie bewegt man sich am besten in Rom fort?
Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden. Für längere Strecken oder Fahrten mit Gepäck würde ich persönlich eher Uber oder einen Fahrdienst nutzen. Die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren zwar grundsätzlich, können durch den Verkehr aber manchmal unberechenbar sein.

Rom hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich Italien so liebe.

https://gyg.me/UJYXm6F1 (Colloseum, Forum Romanum und Palatinhügel)

https://gyg.me/qny47Wzt ( Rom Vespa Tour mit Fahrer)

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https://gyg.me/krBHJ81a (Katakomben von Rom mit Transfer und Kapuzinergruft)

Italien

Von der Toskana bis nach Sizilien – eine Reise, zwei völlig unterschiedliche Welten

Toskana & Sizilien – wie eine Zugfahrt meine Liebe zu Süditalien noch größer machte Nach meiner ersten Italienreise war für mich eines klar: Das würde nicht das letzte Mal gewesen sein. Anfang 2025 zog es mich deshalb erneut nach Italien. Eigentl
Christiane Seliger
19.08.2026
5 min Lesezeit

Toskana & Sizilien – wie eine Zugfahrt meine Liebe zu Süditalien noch größer machte

Nach meiner ersten Italienreise war für mich eines klar: Das würde nicht das letzte Mal gewesen sein.

Anfang 2025 zog es mich deshalb erneut nach Italien. Eigentlich wollte ich nur dem grauen deutschen Winter entfliehen. Daraus wurde am Ende eine mehrwöchige Reise, die unterschiedlicher kaum hätte sein können.

Der erste Teil führte mich gemeinsam mit einer Freundin in die Toskana. Danach ging es für mich alleine weiter – mit dem Nachtzug bis nach Sizilien.

Und genau diese Kombination hat diese Reise so besonders gemacht.

Die Toskana im Winter – eine ganz andere Seite Italiens

Unsere ersten Tage verbrachten wir in der Toskana. Auf dem Programm standen natürlich die Klassiker: Florenz, Pisa und eine Weinverkostung im Chianti-Gebiet.

Florenz haben wir komplett auf eigene Faust erkundet. Ehrlich gesagt braucht man dort gar nicht unbedingt einen straffen Sightseeing-Plan. Gerade die kleinen Gassen, die Cafés, die historischen Plätze und die besondere Atmosphäre machen den Charme dieser Stadt aus.

Natürlich kann man auf die Domkuppel steigen oder verschiedene Museen besuchen. Uns hat es aber völlig gereicht, einfach durch die Stadt zu schlendern, hier und da in kleine Läden zu schauen und den italienischen Alltag aufzusaugen.

Besonders überrascht hat mich allerdings die Reisezeit.

Wir waren Ende Februar dort. Natürlich war es noch zu kalt für kurze Hosen und T-Shirts – den Wintermantel hatten wir definitiv noch dabei. Dafür waren die Straßen angenehm leer. Kein Gedränge, keine langen Warteschlangen und deutlich entspannter als in den Sommermonaten.

Gerade wenn ihr Städte lieber in Ruhe erkundet, würde ich die Toskana außerhalb der Hauptsaison jederzeit wieder empfehlen.

Durch die Weinberge des Chianti

Ein echtes Highlight war unser Ausflug ins Chianti-Gebiet.

Über GetYourGuide hatten wir eine Tour inklusive Weinverkostung gebucht und besuchten zwei verschiedene Weingüter mitten in den sanften Hügeln der Toskana.

Allein die Landschaft war schon den Ausflug wert. Endlose Weinreben, kleine Dörfer, Zypressen und diese typisch toskanischen Straßen, die man sonst nur aus Filmen kennt.

Die Weinverkostungen haben natürlich ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen. Da wir vorher ehrlich gesagt nicht besonders viel gegessen hatten, machte sich der Wein auch ziemlich schnell bemerkbar. Im Nachhinein gehört genau das aber zu den Momenten, über die wir heute noch lachen müssen.

Trotzdem würde ich den Ausflug heute wahrscheinlich etwas anders planen.

Damals waren wir mit einem Reisebus unterwegs. Das war zwar unkompliziert, aber mittlerweile würde ich mir lieber einen Mietwagen nehmen und die Toskana ganz individuell erkunden. Einfach dort anhalten, wo es gerade schön ist, spontan in einem kleinen Weingut einkehren und den Tag ohne festen Zeitplan genießen.

Genau so stelle ich mir die Toskana heute vor – am liebsten sogar mit einem kleinen Cabrio.

Die Ausflüge, die ich selbst empfehlen kann, findet ihr natürlich wieder gesammelt in meinem persönlichen Aktivitäten-Guide.

Mit dem Nachtzug nach Sizilien

Nach einigen wunderschönen Tagen verabschiedete sich meine Freundin wieder Richtung Deutschland.

Für mich begann jetzt der zweite Teil der Reise – und auf den hatte ich mich fast noch mehr gefreut.

Ich stieg in Pisa in den Nachtzug und fuhr quer durch Italien bis ganz in den Süden.

Allein diese Zugfahrt war schon ein Erlebnis.

Am nächsten Morgen erreichte ich das italienische Festland bei Reggio Calabria. Von dort ging es weiter mit der Fähre nach Sizilien.

Ich weiß gar nicht genau, warum mich dieser Moment so begeistert hat. Wahrscheinlich, weil ich plötzlich merkte, wie unkompliziert Reisen eigentlich sein kann.

Ich musste nicht noch einmal zum Flughafen, kein weiteres Mal einchecken oder durch Sicherheitskontrollen. Ich stieg einfach aus dem Zug, kaufte mir direkt am Hafen ein Fährticket, setzte innerhalb kurzer Zeit auf die Insel über und fuhr anschließend wieder ganz entspannt mit dem Zug weiter.

Irgendwie hatte das etwas unglaublich Entschleunigendes.

Sizilien – Liebe auf den ersten Blick

Von der Fähre ging es weiter nach Cefalù, wo meine Sprachschule lag.

Und genau auf dieser Zugfahrt passierte etwas, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Sizilien hatte mich innerhalb weniger Minuten komplett für sich gewonnen.

Es war Ende Februar beziehungsweise Anfang März und trotzdem herrschten dort angenehme 16 Grad. Während in Deutschland noch Winter war, schien hier die Sonne vom Himmel.

Links glitzerte das tiefblaue Meer, rechts zogen Palmen, Zitronen-, Orangen- und Avocadoplantagen vorbei. Dazwischen kleine Dörfer, grüne Hügel und in der Ferne der Ätna.

Ich hatte vorher ehrlich gesagt überhaupt nicht erwartet, dass Sizilien so grün ist.

In meinem Kopf war die Insel eher trocken und karg.

Die Realität sah komplett anders aus.

Je weiter der Zug Richtung Cefalù fuhr, desto mehr war ich einfach nur sprachlos. Diese Mischung aus Bergen, Meer, mediterraner Vegetation und dem allgegenwärtigen Vulkan im Hintergrund hat mich vom ersten Moment an begeistert.

Noch bevor ich überhaupt in meiner Unterkunft angekommen war, wusste ich bereits:

Diese Insel wird etwas ganz Besonderes.

Eine Woche Italienisch lernen – und dabei Sizilien kennenlernen

Mein Zuhause für die kommende Woche war die Solemar Academy in Cefalù.

Ich hatte mich bewusst für einen Sprachkurs entschieden und direkt über die Sprachschule ein Zimmer in einer WG gebucht. Wenn ich heute daran zurückdenke, muss ich immer noch ein bisschen über mich selbst lachen. Dass ich das wirklich gemacht habe, hätte ich mir ein paar Jahre vorher niemals zugetraut.

Rückblickend war es aber genau die richtige Entscheidung.

Ich wohnte mit zwei jungen Frauen zusammen, die beide bereits auf Sizilien lebten. Dadurch bekam ich nicht nur einen Sprachkurs, sondern auch ein kleines Stück italienischen Alltag mit.

Da die Sprachschule gerade erst aus der Winterpause zurückkam, waren wir in meiner Woche insgesamt nur drei Sprachschüler. Für mich bedeutete das einen riesigen Vorteil: Ich bekam praktisch Einzelunterricht.

Jeden Morgen begann der Unterricht gegen neun Uhr und ging bis mittags. Danach gab es Hausaufgaben – und genau die habe ich auch ernst genommen.

Denn ich war nicht nach Sizilien gereist, um möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken. Ich wollte die Sprache lernen.

Also verbrachte ich meine Nachmittage damit, Vokabeln zu lernen, Grammatik zu üben und das Gelernte direkt im Alltag anzuwenden.

Ich ging zum Bäcker, kaufte Obst und Gemüse auf den kleinen Wochenmärkten, bestellte mein Gelato auf Italienisch und versuchte, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Gerade diese kleinen Momente haben mir unglaublich viel gebracht.

Besonders begeistert haben mich die vielen kleinen Obst- und Gemüseläden in Cefalù.

Alles wirkte frisch, regional und irgendwie viel ursprünglicher als ich es aus Deutschland kannte. Die Erdbeeren hatten tatsächlich Geschmack, die Orangen schmeckten nach Sonne und selbst ein einfacher Einkauf fühlte sich plötzlich nach Urlaub an.

Meine Nachmittage verliefen deshalb meistens ganz entspannt.

Ich machte meine Hausaufgaben, lernte noch ein bisschen Italienisch, ging am Strand spazieren, fotografierte mit meiner Kamera, machte Yoga oder setzte mich einfach mit einem Gelato ans Meer.

Abends wurde dann gekocht oder ich probierte eines der kleinen Restaurants in der Altstadt aus.

Genau diese Mischung aus Lernen, Entschleunigung und italienischem Alltag machte diese Woche für mich so besonders.

Palermo – der perfekte Abschluss

Nach meinem letzten Unterrichtstag wollte ich die Insel aber natürlich nicht verlassen, ohne wenigstens noch eine ihrer bekanntesten Städte kennenzulernen.

Also fuhr ich mit dem Zug nach Palermo.

Allein diese Zugfahrt war wieder völlig unkompliziert. Genau das liebe ich mittlerweile an Italien: Man kommt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft erstaunlich entspannt von A nach B.

Für meine letzte Nacht hatte ich ein kleines Boutique-Hotel in der Nähe des Hafens gebucht.

Und Palermo überraschte mich.

Besonders der Hafen mit seinen Bars und Restaurants hat mir unglaublich gut gefallen. Abends saßen dort Menschen zusammen, lachten, unterhielten sich und genossen einfach den Abend.

Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass Palermo selbst Anfang März schon voller Leben war.

In den Straßen spielte Musik, die Restaurants waren gut besucht und überall herrschte diese besondere italienische Atmosphäre, die ich mittlerweile so liebe.

Mein Rückflug ging bereits früh am nächsten Morgen.

Trotzdem machte mir selbst die Heimreise keinen Stress. Vom Hotel lief ich einfach zum Bahnhof, stieg in den Zug zum Flughafen und wenige Minuten später saß ich bereits auf dem Weg nach Hause.

Einfacher hätte die Rückreise kaum sein können.

Warum ich definitiv zurückkehren werde

Diese Reise war anders als meine bisherigen Italienurlaube.

Ich habe in dieser Woche längst nicht alle Sehenswürdigkeiten Siziliens gesehen.

Ich war weder auf dem Ätna noch in Catania, habe viele Strände ausgelassen und Palermo eigentlich nur angerissen.

Aber genau deshalb weiß ich heute schon, dass ich zurückkommen werde.

Denn während andere Reiseziele für mich irgendwann abgeschlossen sind, hatte ich bei Sizilien eher das Gefühl, gerade erst angefangen zu haben.

Schon während meines Aufenthalts plante ich gedanklich meine nächste Rundreise über die Insel.

Dann mit mehr Zeit.

Mit einem Mietwagen.

Und mit deutlich besseren Italienischkenntnissen.

Denn Sizilien hat mich nicht nur landschaftlich begeistert.

Es hat mir gezeigt, wie schön es sein kann, eine Reise einmal nicht nach Sehenswürdigkeiten zu planen, sondern nach Erlebnissen.

Und genau deshalb gehört diese Woche bis heute zu meinen persönlich wertvollsten Reisen.

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